Polnische Gemeinde feiert gemeinsam Karneval

Dülmen. „Wir Leute aus Polen sind wie eine Familie“ war Samstag – in polnischer Sprache – in großen Lettern an der Wand im Saal des Dülmener Kolpinghauses zu lesen. Spätaussiedler aus Polen beziehungsweise Kinder von ihnen, die in Dülmen, Coesfeld und unter anderem sogar auch Leverkusen wohnen, feierten gemeinsam bis weit in den frühen Morgen Karneval.

Organisiert hatten das Fest in der Hauptsache die beiden Dülmener Violetta und René Borucki. Wie bei anderen Feiern der Gruppe auch sorgte Agnieszka Werner (ganz vorne, mit blauer Dirndlschürze) mit Livemusik für super Stimmung. Schlager, Pop, Volkslieder – es gab vieles, bei dem die ausnahmslos in Kostüm aufgelaufene Karnevalsgesellschaft mitschmettern konnte. Sehr angetan von der Feier war auch Zbigniew Mielcarek (vorne Mitte, schwarz gekleidet). Der Geistliche aus Recklinghausen feiert als Pfarrer der polnischen Mission im Bistum Münster jeden Sonntag mit durchschnittlich 50 bis 80 Mitgliedern der Gemeinde im Maria-Ludwig-Stift in Dülmen ab 10.30 Uhr die heilige Messe. Er war zum ersten Mal beim Karneval der polnischen Gemeinde und hatte seine helle Freude an der hervorragenden Stimmung. Ihm galten auch Glückwünsche zu seinem 65. Geburtstag. Später gab es einen Wettbewerb der Großmütter und Großväter – und alle erhielten eine Urkunde über den ersten Platz als „Super-Oma“ oder „Super-Opa“. Schon jetzt haben die Mitglieder der polnischen Gemeinde Dülmen die nächste gemeinsame gesellige Veranstaltung fest im Blick: Das Maifest. Hierzu werden – wie beim Fest zum Gedenken an den heiligen Andreas im November – über 100 Personen erwartet.

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