„Partnerschaft Grenzenlos“ informiert am 17. März in Buldern über Burkina-Faso-Reise

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Der Ausschuss „Partnerschaft Grenzenlos“ der Gemeinde St. Pankratius in Buldern besuchte im Januar dieses Jahres gemeinsam mit Abbé Jacques Sawadogo das Jungengymnasium, das kleine Seminar Notre-Dame de Nazareth, in Burkina Faso, das der Ausschuss durch Spenden unterstützt.

Buldern / Burkina Faso. Wissen, wohin man spendet und was man vor Ort bewirken kann – das wollte der Ausschuss „Partnerschaft Grenzenlos“ der Gemeinde St. Pankratius Buldern auch wissen, als er sich entschied, das kleine Seminar Notre-Dame de Nazareth in Burkina Faso zu unterstützen. Der sechsköpfige Ausschuss, bestehend aus Antonius Eilers, Dr. Christoph Everding, Beatrix Frings, Andreas Große-Boes, Brigitte Kentrup und Angela Kortmann, reiste gemeinsam mit Priester Abbé Jacques Sawadogo daher im Januar nach Burkina Faso und nahm von der Reise mehr mit als einen Einblick von der Schule. An diesem Samstag, 17. März, stellt der Ausschuss nach dem Gottesdienst (circa 19 Uhr) in der St.-Pankratius-Kirche in Buldern die Reise samt Erfahrungen vor.

Die Idee zu dem Projekt, die Schule in Burkina Faso zu unterstützen, kam bereits im Oktober 2014 auf. Der Priester Abbé Jacques Sawadogo, der seit 2013 im Sommer die Seelsorgeeinheit St. Pankratius Buldern und St. Georg Hiddingsel von Pfarrer Ferdinand Hempelmann übernimmt, stammt selbst aus Burkina Faso und war Ökonom der Schule. Er berichtete dem Ausschuss „Partnerschaft Grenzenlos“ von dem bischöflich geführten und damit staatlich nicht unterstützten Jungengymnasium in Ouahigouya. „Abbé Jacques erzählte uns dabei auch von der Krankenstation des Internats, die nur aus den Räumlichkeiten an sich bestand und keine Ausstattung besaß. Wir wollten daraufhin die Schule unterstützen“, erklärt Beatrix Frings vom Ausschuss „Partnerschaft Grenzenlos“. 

Um sich selbst ein Bild davon zu machen, wer und was genau unterstützt wird, beschloss der sechsköpfige Ausschuss, gemeinsam mit Abbé Jacques Sawadogo zur Schule zu reisen. „Wir wollten uns vor Ort ein Bild von den Menschen und der Situation machen“, sagt Beatrix Frings. Die Reise nach Burkina Faso wurde von den Ausschussmitgliedern, die sich zudem für einen Partnergemeinde in Brasilien einsetzen, privat finanziert und ging vom 26. Januar bis zum 5. Februar dieses Jahres. 

Vor Ort konnten die Ausschussmitglieder einen Blick in die Schule und den dortigen Alltag werfen. Außerdem konnte die Krankenstation begutachtet werden. „Wir wissen jetzt, was noch benötigt wird, und konnten vor Ort bereits die ersten, aus Spendengeldern getätigten Materialbestellungen in der Station unterbringen“, berichtet Frings. 

Generell soll die Schule in Burkina Faso über zwei Wege gefördert werden. Zum einen soll es eine Einzelförderung geben. Die Schule benötigt beispielsweise eine neue Wasserpumpe. Zum anderen möchte der Ausschuss, als ein weiteres Ziel seiner Unterstützung, zukünftig einen monatlichen Förderbetrag an die Schule schicken, sodass zum Beispiel das Schulgeld der Kinder übernommen werden kann. 

Während der Reise sahen sich die sechs Bulderaner und Abbé Jacques Sawadogo nicht nur das kleine Seminar Notre-Dame de Nazareth, das 70 Kilometer von Mali entfernt ist, und weitere Schulen und einen Kindergarten an, sondern auch die weiteren Regionen des Landes. „Wir waren unter anderem in Kongoussi, auf landwirtschaftlichen Plantagen und in der Hauptstadt Ouagadougo. Auch waren wir im Heimatdorf von Abbé Jacques Vater“, so Frings. 

Überall, wo die sieben Personen hinreisten, wurden sie freundlich aufgenommen. „Wir bekam Hühner als Gastgeschenke“, berichtet Brigitte Kentrup, ebenfalls vom Ausschuss „Partnerschaft Grenzenlos“. Die 171 Schüler des kleinen Seminar Notre-Dame de Nazareth erhielten von den Besuchern ebenfalls Gastgeschenke. Denn mit im Gepäck waren unter anderem zwei gespendete Trikotsätze der DJK Adler Buldern. 

Die Burkiner waren aber nicht nur gute Gastgeber. „Die Menschen waren sehr herzlich und friedfertig. Das war sehr beeindruckend“, erklärt Angela Kortmann vom Ausschuss. Beatrix Frings ergänzt: „Die Leute sind aufmerksam, offenherzig und strahlen eine innere Zufriedenheit aus.“ Des Weiteren leben die Leute, trotz unterschiedlicher Religionen (60,5 Prozent Muslime, 23,2 Prozent Christen, 15,3 Prozent traditionelle afrikanische Religionen), in Frieden zusammen. 

Am Samstag, 17. März, haben alle, die mehr über die Reise nach Burkina Faso und die Unterstützung der Schule wissen wollen, die Chance, zu einer Berichterstattung der Reise zu kommen. Gegen 19 Uhr (nach dem 18 Uhr beginnenden Gottesdienst) findet in der St.-Pankratius-Kirche Buldern (Nottulner Str. 4) die Veranstaltung statt. Dort wir es einen allgemeinen Überblick zur Reise und eine Diashow mit einer Vielzahl von in Burkina Faso entstandenen Fotos geben. „Anschließend können die Besucher auch Fragen stellen“, sagt Frings. – Alle Interessenten können weiterhin das kleine Seminar Notre-Dame de Nazareth in Burkina Faso unterstützen und spenden. Das Spendenkonto lautet: Empfänger: Zentralrendantur Dülmen Volksbank Buldern eG, IBAN: DE92 4016 4352 1901 4808 02, BIC: GENODEM1CNO, Verwendungszweck: „Ausschuss Partnerschaft grenzenlos“.

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