Unterschriften für Bürgerbegehren werden gesammelt

Parteien wollen keine Autos auf dem Königsplatz

Dülmen Königsplatz Bürgerbegehren Unterschriftensammlung
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Daniela Weise (von links), Anke Pohlschmidt, Christian Wohlgemuth, Simon Peletz, Florian Kübber und Detlev Rathke haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen.

Dülmen. Zu einem besonderen Bündnis ist es jetzt in Dülmen gekommen. Die Parteien SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen führen ein Bürgerbegehren durch, um den Königsplatz dauerhaft von motorisiertem Verkehr zu befreien.

„Es ist uns einfach ein Anliegen, den Königsplatz für den Kfz-Verkehr zu sperren und damit die Aufenthaltqualität und die Sicherheit der Fußgänger zu erhöhen“, so Detlev Rathke, stellvertretender Fraktionssprecher der Grünen. Die Idee, die Bürger selber zu befragen, kam von der FDP. „Wir wollten nicht warten, ob nach der Kommunalwahl das Thema wieder behandelt wird. Zudem wollen wir damit auch wieder die Bürger selber abstimmen lassen“, so Fraktionschef Christian Wohlgemuth. Und auch für Simon Peletz von der SPD Dülmen ist die Sperrung des Königsplatzes eine Herzensangelegenheit. „Wir verfolgen das Thema ja schon seit einigen Jahren und wollen endlich eine verlässliche und dauerhafte Lösung zum Wohle der Familien und Innenstadtbesucher“, erklärt er.

Bis Mitte Mai wollen die drei Parteien insgesamt rund 2700 Unterschriften sammeln. „In der Ratssitzung im Juni käme das Thema dann auf die Tagesordnung, einen Bürgerentscheid planen wir dann parallel zur Kommunalwahl im September“, informiert Wohlgemuth. Neben Ständen und Aktionen der Parteien, bei denen alle Dülmener ab 16 Jahren für die Sperrung unterschreiben können, können die Unterschriften auch auf der extra eingerichteten Homepage auf www.koenigsplatz-duelmen.de heruntergeladen werden. Die Unterschriften-Listen können dann anschließend bei den Ansprechpartnern der Homepage abgegeben werden oder auch in die Briefkästen der verschiedenen Parteien im Rathaus der Stadt Dülmen geworfen werden.

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