150 Klebestifte und ganz viel Papier

Papierbrückenwettbewerb an der Hermann-Leeser-Schule

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Die teilnehmenden Schüler der Hermann-Leeser-Realschule mit ihrem Lehrer und Initiator des Papierbrückenwettbewerbs Robert Schneider (rechts).

Dülmen. Mit viel Kreativität und Einsatz beschäftigten sich am Montag insgesamt rund 50 Schüler mit der Aufgabe eine möglichst leichte und stabile Papierbrücke zu bauen.

Der Wettbewerb fand insgesamt zum 12. Mal statt. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Robert Schneider, Rektor an der Hermann-Leeser Realschule. In diesem Jahr nahmen Schüler von sieben verschiedenen Schulen teil. „Dass der Wettbewerb gut bei den Schülern ankommt, sieht man daran, dass es Wiederholungstäter aus den vergangenen Jahren gibt“, lacht Schneider. 

Die Schüler hatten für ihre Brückenkonstruktion drei Stunden Zeit und durften nur Zeitungspapier, Garn und Klebestifte verwenden. Von den Klebestiften wurden immerhin etwa 150 Stück verbraucht. Ziel war es, eine Brücke zu bauen, die mit minimalem Eigengewicht eine Spannweite von 83 Zentimetern überspannt und dabei möglichst viel Gewicht tragen kann. 

„Die Schüler sollen alleine auf Lösungen kommen, auch wenn ich manchmal gerne Tipps geben würde“, sagt Schneider, selbst Physik- und Mathematiklehrer. Gewonnen hat in diesem Jahr die Marienschule Dülmen. Der zweite Platz geht an die Otto-Burmeister- Realschule aus Recklinghausen und der dritte Platz geht an das Antonius-Gymnasium aus Lüdinghausen. Die ersten beiden Plätzen dürfen sich über einen Besuch bei Vestolit im Chemiepark Marl freuen. „Das ist ganz wichtig für die Bildungsarbeit an den Schulen!“ Vestolit ist neben, UHU und der Sparkasse Westmünsterland einer der Sponsoren des Wettbewerbs.

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