Nördliche Ringstraße im Gebiet Borkenberge ist freigegeben

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DBU-Generalsekretär Alexander Bonde (rechts) eröffnete gestern die nördliche Ringstraße. Foto: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Dülmen / Seppenrade. Die Region ist um einen Radweg reicher: Auf der rund 1 570 Hektar großen Naturerbefläche Borkenberge hat das gemeinnützige Tochterunternehmen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das DBU-Naturerbe, am gestrigen Dienstag die nördliche Ringstraße für Fußgänger, Rollerblades- und Radfahrer freigegeben.

Nach der feierlichen Schrankenöffnung durch DBU-Generalsekretär Alexander Bonde ist es jetzt möglich, den ehemaligen Truppenübungs13platz von Sythen im Westen nach Osten in Richtung Seppenrade sicher zu durchqueren.

„Konstruktiv, zügig und ausgewogen für Mensch und Natur“, so beurteilte Bonde die Zusammenarbeit rund um die Wegefreigabe und bedankte sich unter anderem bei der Bezirksregierung Münster, dem Landkreis Coesfeld, der Biologischen Station Coesfeld, den Gemeinden und dem Bundesforstbetrieb Rhein-Weser.

Der Weg führt etwa fünf Kilometer durch ein EU-Vogelschutzgebiet und ist insgesamt etwa 15 Kilometer lang. „Dülmen ist eine Stadt der Fahrradfahrer. Die Strecke zwischen Dülmen und Haltern ist gerade wegen der E-Bikes attraktiver denn je“, so Clemens Leushacke, Dülmener Stadtbaurat. In Naherholungsgebieten wie dem Halterner Stausee werden Tausende von Besuchern an Schönwettertagen gezählt.

„Das zeigt, welches Besucherpotenzial auch für die Borkenberge vorhanden ist. Die neue Strecke ist für den regionalen Tourismus wichtig, zumal die Kreisstraße keinen Radweg hat“, sagt Anton Holz, stellvertretender Bürgermeister von Lüdinghausen. 

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