Neuer Wohnraum auf dem Gelände der ehemaligen Mühle Jäckering

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Vor wenigen Wochen war sie noch ein markantes Gebäude an der „langen Nase“ in Dülmen: die ehemalige Mühle Jäckering. Jetzt ist sie für neue Mietwohneinheiten, die auf dem dortigen Gelände geschaffen werden, gewichen.

Dülmen. Wer jetzt in Dülmen durch das Lüdinghauser Tor in Richtung „lange Nase“ fährt, schaut seit ein paar Wochen ins Leere. Und das hat einen Grund: Die ehemalige Mühle Jäckering ist jetzt einem Bauprojekt der Kommunalen Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH, einem Tochterunternehmen der WohnBau Westmünsterland eG, gewichen. Auf dem 22600 Quadratmeter großen Gelände an der Bischof-Kaiser-Straße entstehen zwölf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 187 Wohnungen. Davon sind 111 Wohnungen öffentlich gefördert.

Die Mehrfamilienhäuser werden in drei Teil-Quartiere aufgeteilt mit je vier Einheiten. Die Quartiermitten werden parkähnlich aufgebaut. Über vier Zufahrten ist das Wohngebiet erreichbar.

Gebaut wird in drei Abschnitten. Der erste Bauabschnitt soll nach fünfzehn Monaten fertig sein. Der Spatenstich ist für April dieses Jahres vorgesehen. Komplett stehen sollen alle Gebäude Anfang übernächsten Jahres. Dies teilte Dr. Stefan Jägering, der technische Vorstand der WohnBau Westmünsterland, auf Anfrage der Streiflichter mit.

„Bisher läuft alles reibungslos“, so Dr. Jägering. Im April dieses Jahres wird mit dem Rohbau begonnen. Die Arbeiten hierfür sowie für Erschließung und Elektroarbeiten wurden bereits vergeben. Die anderen Gewerke sind noch nicht besetzt. „Wir setzen auf Handwerker aus den Kreisen Coesfeld und Borken“, betont Dr. Jägering.

Anfang 2021 haben Interessenten die Möglichkeit, einen Blick in die 51 bis 95 Quadratmeter großen Wohnungen zu werfen. „Dann wird es auch eine Musterwohnung geben“, so Dr. Jägering.

Das Projektvolumen in Dülmen beläuft sich auf 33 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: www.wohnbau-wml.de.

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