„Nathan der Weise“ wird aufgeführt: Literaturkurs des RvW lädt ein

Am Mittwoch, 6. März, sowie am Donnerstag, 7. März, werden die Schüler des RvW-Literaturkurses „Nathan der Weise“ aufführen.

Dülmen. Mit „Nathan der Weise“ schuf Gotthold Ephraim Lessing 1779 ein Werk, in dem er die Wunschvorstellung eines friedlichen Miteinanders von Judentum, Christentum und Islam entwarf. In der kommenden Woche wollen die Schüler des Literaturkurses des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs dieses Stück auf die „Bühne“ bringen und laden zum Mittwoch, 6. März, ab 18.30 Uhr und zum Donnerstag, 7. März, ab 10 Uhr in die Sporthalle des Berufskollegs in Dülmen ein. Der Eintrittspreis für Erwachsene liegt bei 5 Euro, Jugendliche unter 18 Jahren zahlen 3 Euro.

Das Stück spielt zur Zeit des Dritten Kreuzzuges (1189 - 1192) während eines Waffenstillstands in Jerusalem. Protagonist ist der jüdische Kaufmann Nathan, der für Humanität, Toleranz und Religionsfreiheit steht. Damit entspricht er dem Menschenbild der Aufklärung. Im Stück gelingt ihm die Versöhnung der drei monotheistischen Weltreligionen. Ein Kernpunkt des Dramas ist die Ringparabel, einer pointierten Formulierung der Toleranzidee.

In die Rollen der einzelnen Protagonisten schlüpfen: Alexander Austrup (Patriarchen), Sandro Evertz (Al Hafi der Derwisch), Max Schmidt (Jesuit), Christian Lepper (Klosterbruder), Marcel Karau (Tempelherr), Sophia Rüskamp (Recha), Annika Dartmann (Daja), Lina Thimm (Sittah), Andres Böcker (Sultan Saladin) sowie Doreen Elster und Tabea Mertens (Nathan).

Eingeladen sind alle Interessierten, aber auch insbesondere Schüler des AvDs und GBGs, da das Werk in der Q1 im Unterricht behandelt werden wird.

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