Morten Möllers aus Dülmen steht als Co-Trainer mit den Schalker U19-Junioren im Endspiel um die deutsche Meisterschaft

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Seit drei Jahren gehört Morten Möllers als Co-Trainer der U19 des FC Schalke 04 zum Trainerteam um Norbert Elgert (links).

Gelsenkirchen / Dülmen. Ein flacher Pass in die Mitte. Ein Kontakt, schon wird der Ball weitergespielt. „Drei“, zählen die Akteure laut mit. Immer schneller folgen die nächsten Kontakte im Kreis. „Sieben.“ Passtraining unter Druck. Schnelle Bewegungen, schnelle Entscheidungen. Gegner wollen das Leder erobern. „Zwölf.“ Dann ein gestrecktes Bein, der Ball ist beim Gegner ... Ein alter Flutlichtmast und die Gegengerade des alten Parkstadions in Gelsenkirchen sind im Hintergrund auf einer Seite des Trainingsplatzes zu sehen. Auf der anderen: Berge aus Sand, Steinen, Schotter. Baustellencharakter. Tradition trifft Aufbruchstimmung. Hier üben die U19-Fußballer des Bundesligisten FC Schalke 04. Gut zwei Dutzend Spieler trainieren auch heute wieder für ihren großen Traum vom Fußball-Profi. Manuel Neuer, Leroy Sané, Mesut Özil, Julian Draxler und viele andere haben es ihnen vorgemacht. Zwei kurze Pfiffe ertönen. Die Spieler versammeln sich im Kreis. Mittendrin ist auch Morten Möllers. Der Dülmener gehört zum Trainerstab in der Schalker „Knappenschmiede“. Seit drei Jahren ist er Co-Trainer der U19 und bildet ein Team mit Chefcoach Norbert Elgert und dem früheren Nationalspieler Slawo Freier. An diesem Sonntag, 27. Mai, könnte er seinen bisher größten Erfolg als Fußballtrainer feiern. Dann spielen die Schalker A-Junioren im Finale um die deutsche Meisterschaft.

Nach einer kurzen Trinkpause kommen die Spieler wieder zusammen. Elgert und Möllers erklären den Talenten die nächste Übung. Bauzäune und Schotterwege an den Plätzen zeugen derweil von den Plänen des Vereins, die Bedingungen für die Nachwuchsförderung noch weiter zu verbessern. Hier sollen künftig weitere Trainingsplätze, teilweise mit Rasenheizung, Kunstrasen und neue Verwaltungsgebäude entstehen. Kurze Wege für die Profis und die Jungs aus dem Talentschuppen. Für die Spieler geht es auf dem Trainingsplatz weiter. Ein Team greift an, eines verteidigt. „Positionsspiel“, ruft Möllers kurze Anweisungen von der Seitenlinie. „Der Angriff ist vorbei.“ Immer wieder schaltet er sich ein.

Der in Coesfeld geborene 31-Jährige ist seit zehn Jahren in der Jugendabteilung der Königsblauen tätig. 2008/09 übernahm er zuerst die Probesichtungsgruppe im U8-Bereich, über Co- und Cheftrainerstationen bei der U12, U13 und U14 landete er schließlich im Trainerteam von Norbert Elgert, einem der erfolgreichsten Trainer im deutschen Nachwuchsfußball, bei den Schalker A-Junioren. Wie gut die aktuelle Truppe ist, bewies sie nicht nur mit dem Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft vor dem BVB, sondern auch mit den Siegen im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft gegen 1899 Hoffenheim. Nun geht es am Sonntag im Stadion von Rot-Weiß Oberhausen um den nationalen Titel. Gegner im Endspiel ab 16 Uhr ist Hertha BSC.

Morten Möllers leitet viele Trainingseinheiten selbst. Das Wichtigste, sagt der 31-jährige Dülmener, seien Teamgeist und Respekt.

Fußballtrainer auf Schalke – „eigentlich“, sagt Morten Möllers, ist das ein Vollzeitjob. „Und eigentlich“, ergänzt er verschmitzt lächelnd, „habe ich zwei Vollzeitjobs.“ Sport und Spanisch unterrichtet der Dülmener an der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen. „Lehrer ist mein absoluter Traumberuf, Fußball meine große Leidenschaft“, sagt Möllers. „Dass ich beides machen kann, empfinde ich als ein großes Privileg. Das ist natürlich ein Geben und Nehmen. Wenn ich auch nur den kleinsten Zweifel daran hätte, meinen Hauptberuf weiter mit 100 Prozent ausführen zu können, würde ich bei Schalke sofort aufhören. Aber das ist nicht der Fall, zudem spüre ich ein großes Vertrauen in meine Arbeit von Seiten der Schule, allen voran von meinem Schulleiter – sonst ließe sich das gar nicht machen. Wenn wir mal plötzlich für ein Halbfinale nach Hoffenheim reisen müssen und ich dann für den Unterricht freigestellt werde, dann möchte ich natürlich auch viel zurückgeben. Und ich denke, das tue ich auch. Im Moment läuft alles großartig. Ich freue mich auf jeden Tag als Lehrer, wir stehen mit der Schalker U19 im Endspiel um die deutsche Meisterschaft. Und im Juni heirate ich meine Freundin Vanessa, die für mich ein fantastischer Rückhalt ist und mich 100-prozentig unterstützt. Sie bestärkt mich in allem, was ich mache. Im Moment fühle ich mich als einer der glücklichsten Menschen der Welt!“

Auch Cheftrainer Norbert Elgert schätzt sich glücklich, Morten Möllers zu seinem Trainerteam zählen zu können. „Wir haben ein super Team, die Kombination passt. Slawo als ehemaliger Profi und Morten, der als langjähriger Kinder- und Jugendtrainer viel Erfahrung mitbringt. Er ist Pädagoge, er hat einen spitzen Umgang mit den Jungs“, lobt Elgert seinen Co-Trainer, mit dem er bei den Einheiten eng auf dem Platz zusammenarbeitet.

Wie Möllers auf Schalke landete? Während des Sportmanagementstudiums absolvierte er ein Praktikum bei S04 – „eigentlich in der Geschäftsstelle“. Da ist es wieder, dieses „Eigentlich...“ Und da ist auch wieder dieser verschmitzte Gesichtsausdruck... Den Verantwortlichen blieb nicht verborgen, dass da ein großes Trainer-Talent auf dem Vereinsgelände hospitiert. „Gefühlt stand ich beim Praktikum nur auf dem Platz.“

In der Jugend kickte Morten Möllers als zentraler Mittelfeldspieler für die DJK Rödder. „Ich habe aber früh gemerkt, dass ich wohl ein besserer Trainer als Spieler bin.“ Vater Rainer war DFB-Stützpunkttrainer im Kreis Coesfeld. Morten schaute ihm oft über die Schulter und half hier immer mal mit. So kam über den Schalker Scout Willi Schmalz der Kontakt zum Bundesligisten zustande. Bald nach dem Praktikum übernahm Morten Möllers den Probesichtungsjahrgang der Königsblauen – und ist mittlerweile im zehnten Jahr in der Nachwuchsarbeit des FC Schalke 04 tätig.

„Ich empfinde es als große Ehre, mit Norbert Elgert auf so hohem Niveau zusammenarbeiten zu dürfen“, sagt Möllers, dessen Bruder Marvin aktiver Fußballer ist und in der kommenden Saison die Schuhe für den Oberligisten TuS Haltern schnüren wird. Morten Möllers dagegen spielte selbst während des Studiums noch bei den Senioren für BV Langendreer 07 in Bochum.

2018/19 wird seine Mannschaft auf vier Hochzeiten tanzen: Westdeutsche Meisterschaft, Westfalenpokal, DFB-Pokal und Uefa Youth League – „das wird ein Riesenjahr! Wir starten in tollen Wettbewerben und wir haben einen sehr guten Spielerjahrgang. Es wird eine spannende und tolle Aufgabe bleiben.“ Für die kommende Saison hat Möllers seinen Vertrag kürzlich erneut verlängert.

Wie die Spieler „ihren“ Co. an der Linie beruteilen? „Das Verhältnis zwischen Morten und uns als Team ist etwas ganz Besonderes. Morten ist für uns natürlich eine Respektperson, jemand, der uns in jedem Training besser machen möchte – auch mal mit lockeren Sprüchen. Er macht das nicht nur wie irgendeinen Job. Er ist bei jeder Einheit und jedem Spiel mit unglaublich viel Herzblut dabei und ein wichtiger Baustein im Gesamtteam Knappenschmiede U19. Morten ist mehr als ein Trainer. Er ist auch ein Freund für uns Spieler“, sagt etwa Abwehrspieler Andriko Smolinksi über den Dülmener.

Trainiert wird fünf Mal pro Woche, zudem gibt es zwei Mal ein schulisches Training. Wer noch Schüler ist, besucht zumeist die Gesamtschule Berger Feld. Die auswärtigen Spieler wohnen im Internat. Einmal im Jahr, zur Saisonvorbereitung, gastiert die Mannschaft regelmäßig auch in der Billerbecker Weissenburg.

INTERVIEW MIT MORTEN MÖLLERS: „Ich lebe hier meinen Traum“

Der frühere Nationalspieler Slawo Freier (v. li.), Knappenschmiede-Urgestein Norbert Elgert und Morten Möllers bilden aktuell das Trainerteam der Schalker U19.

Schalke-Sportvorstand Christian Heidel hat bekanntlich ein Faible für Trainertalente „aus dem eigenen Stall“. Zu diesen Trainertalenten gehört längst auch Morten Möllers aus Dülmen, der seit zehn Jahren in der Nachwuchsarbeit des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 tätig ist, seit drei Jahren als Co-Trainer der A-Junioren. Hier können Weltkarrieren beginnen, hier können Lebensträume zerplatzen. Wie Möllers seine Tätigkeit sieht, was ihm bei der Arbeit mit jungen Menschen am Herzen liegt und warum er aktuell ganz oft essen geht, darüber spricht der 31-Jährige im Interview mit den Streiflichter-Reportern Raphael Haag und Florian Kübber.

Herr Möllers, die meisten Spieler kommen mit dem großen Traum, Fußball-Profi zu werden, zum FC Schalke 04. Nur die wenigsten, Norbert Elgert spricht von fünf bis zehn Prozent, packen es tatsächlich. Wie ist das, wenn Sie den anderen mitteilen müssen, dass ihr Weg hier auf Schalke zu Ende geht, dass es für sie für die Profis und die U23 – zumindest im Moment noch – nicht reicht? 

Morten Möllers: Solche Gespräche müssen wir natürlich auch führen. Das gehört zu dem Job dazu. Aber dass nur die wenigsten später eine Weltkarriere hinlegen, wissen die Spieler natürlich auch. Wer es nicht schafft, ist kein Versager, sondern hat für sich auch Großartiges aus seiner Zeit bei uns im Leistungszentrum rausgeholt. Und umgekehrt: Wer seinen ersten Profivertrag unterschreibt, hat es noch längst nicht geschafft, sondern muss dann erst recht Gas geben. Wichtig ist uns ohnehin auch etwas anderes. 

Und zwar? 

Möllers: Uns geht es auch darum, die Spieler aufs Leben vorzubereiten, ihnen Werte zu vermitteln. Es geht um die Liebe zum Fußball. Alle haben diese Passion, weil Fußball die geilste Geschichte der Welt ist. Wer mit schönen Autos und einer schönen Freundin glänzen will, der ist hier falsch. Der Teamgeist ist ganz wichtig. Nur wenn das Team groß ist, kann auch der Einzelne groß sein. Respekt, Loyalität, Wille – das sind Werte, die im Fußball wichtig sind. Und auch überall sonst im Leben. Egal ob die Jungs später Spieler, Trainer oder Schreiner werden. Wenn sie später mal sagen, die Zeit beim Elgert, beim Möllers, die hat mich voran gebracht, als Fußballer und vielleicht auch als Mensch, dann ist das das größte Lob, das wir bekommen können, unabhängig vom sportlichen Erfolg jedes Einzelnen. 

Wie muss ein Trainer da auftreten? 

Möllers: Als erstes musst du immer ehrlich zu den Spielern sein, du musst authentisch sein. Wichtig ist, das, was du vorgibst, auch selber zu leben. Sonst verlierst du dich.

Wie sieht Ihre Spielphilosophie aus? 

Möllers: Ich bin ein Verfechter einer sehr guten defensiven Organisation mit klaren Strukturen. In der Offensive ist mir wichtig, dass meine Mannschaft kreativ, frei und mutig spielt. Generell möchte ich meine Spieler zu mündigen Spieler entwickeln, die bereit sind, auf dem Spielfeld überzeugt Entscheidungen zu treffen.

Als Sie vor zehn Jahren in der U8 bei Schalke 04 gestartet sind, hatten Sie da schon das Ziel, irgendwann mal die U19 zu trainieren? 

Möllers: Ohne ein Ziel vor Augen zu haben, kann man bestimmte Dinge nicht erreichen. Ziele sehe ich aber kurzfristiger. Etwa wie ich mich heute verbessern kann, um morgen besser zu sein als heute. Die U19 zu trainieren, war eher eine Vision.

Wie ist es, mit dem Erfolgstrainer Norbert Elgert zusammenzuarbeiten? 

Möllers: Norbert Elgert ist der vielleicht beste Jugendtrainer in Europa. Mit ihm zusammenzuarbeiten, empfinde ich als eine Ehre, als eine Honorierung meiner Arbeit. Er ist ein besonderer Mensch. Er hat ein unglaubliches taktisches Fußballwissen, vor allem aber eine überragende Menschenführung.

Im Hauptberuf sind Sie Lehrer. Ist es für Sie auch denkbar, mal im Profi-Fußball zu arbeiten? 

Möllers: Ich genieße den Moment. Ich mag den Spruch „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.“ Ich lebe hier meinen Traum. Lehrer ist mein Traumjob, Fußball meine große Leidenschaft. Ich mache das einfach aus Spaß, zur Selbstverwirklichung. Für das, was mal kommt, kann ich nichts ausschließen, auch wenn ich das im Moment mit dem Profi-Fußball nicht sehe. Ich kann mir genauso gut vorstellen, Cheftrainer im Leistungsbereich eines NLZ oder einer ambitionierten A-Jugend zu sein. Sehr viel Spaß hätte ich auch als Trainer eines ambitionierten Landes- bis Oberligisten – oder auch als Co-Trainer im Profi-Fußball. Mein erster Ansprechpartner ist natürlich immer Schalke 04. 

Sie haben Ihren Vertrag kürzlich um ein Jahr verlängert. Generell planen Sie immer nur für ein Jahr. Warum? 

Möllers: Ich bin gerne auf Schalke und spüre eine riesige Energie und Freude in mir. Aber ich möchte mich jedes Jahr neu hinterfragen: Lodert das Feuer nach wie vor so hoch wie momentan? Möchte ich einen neuen Schritt als Trainer gehen – vielleicht auch außerhalb vom S04? Gleichzeitig gebe ich auch dem Verein die Chance, sich immer wieder neu entscheiden zu können – das ist ja nur fair, weil ohne hundert Prozent Vertrauen möchte ich nicht arbeiten.

Wir haben gehört, dass das Trainerteam zurzeit sehr auf seine Pfunde achten muss... 

Möllers: (lacht) Als wir in der Hinrunde zweimal hintereinander unentschieden gespielt haben, haben wir uns gefragt: Was können wir tun? Was stärkt den Teamgedanken? Wir sind dann mit dem ganzen Funktionsteam – das sind mit Trainern, Physiotherapeut und Betreuern sieben Personen – essen gegangen. Im nächsten Spiel haben wir dann nach einem 0:1-Rückstand noch 5:1 gewonnen. Seitdem gehen wir vor jedem entscheidenden Spiel essen. Im Moment müssten wir eigentlich jede Woche noch eine Trainingseinheit mehr machen, um das alles wieder abzutrainieren...

ZUM THEMA: 04 Fragen an... Norbert Elgert

Cheftrainer Norbert Elgert (links) mit dem in Coesfeld geborenen und in Dülmen aufgewachsenen Morten Möllers.

Norbert Elgert ist einer der erfolgreichsten Trainer im deutschen Nachwuchsfußball. Seit 1996 coacht er – mit einem Jahr Unterbrechung, als er 2002/03 Co-Trainer der Profis war – die A-Junioren des FC Schalke 04 und führte den Knappen-Nachwuchs drei Mal zur deutschen Meisterschaft (2006, 2012, 2015). Er formte vier Weltmeiter (Manuel Neuer, Benedikt Höwedes, Mesut Özil und Julian Draxler) und viele weitere heutige Stars (u.a. Leroy Sané, Max Meyer, Sead Kolasinac, Thilo Kehrer, Weston McKennie). Seit drei Jahren stehen dem 61-Jährigen als Co-Trainer Morten Möllers aus Dülmen und der frühere deutsche Nationalspieler Slawo Freier zur Seite. 

Herr Elgert, wie nervös sind Sie als „alter Hase“ noch vor einem Finale um die deutsche U19-Meisterschaft? 

Norbert Elgert: Angespannt bin ich vielleicht weniger, gespannt aber absolut. Auch Hollywood-Schauspieler sind in ihrem 50. Film ja noch nervös, weil es immer wieder etwas anderes ist. Ich freue mich wie am ersten Tag auf so ein Finale. 

Wie wichtig ist für die Spieler und für Sie persönlich ein Titel? 

Elgert: Grundsätzlich darf man sich von der Vorstellung nicht erdrücken lassen. Natürlich zählen Titel. Für uns geht es aber primär darum, Spieler für den Profi-Fußball zu entwickeln. Als Nachwuchstrainer sehe ich mich vor allem auch als Menschenführer. Als Wettkämpfer werde ich aber genauso gerne deutscher Meister wie die Spieler und die Profis. 

Sie verweisen oft darauf, dass es Ihnen als Jugendtrainer wichtig ist, Werte zu vermitteln. Welche Werte sind das? 

Elgert: Trainer sollten mehr sein als sportliche Vermittler. Das ist gerade in der heutigen Hochgeschwindigkeitszeit immer wichtiger. Es gibt Werte, die niemals aussterben sollten. Das wichtigste ist Respekt. Der Respekt untereinander – unabhängig von Herkunft oder Relgionen – und der respektvolle Umgang mit Gegnern, Schiedsrichtern und anderen Menschen. Jedem Spieler sollte bewusst sein, dass ihn seine fußballerischen Fähigkeit nicht über andere erhebt. 

Welche Rolle übernimmt Morten Möllers in Ihrem Trainerteam? 

Elgert: Wir haben eine fachlich gute Kombination mit Slawo Freier, der Champions League gespielt hat, und eben Morten Möllers. Er ist Lehrer. Diese Mischung aus sportlichem Fachmann und Pädagogen zeichnet ihn im Umgang mit jungen Spielern natürlich aus. Er hat auch schon eine enorme Erfahrung im Kinder- und Jugendtraining. Und er ist menschlich in Ordnung. Slawo Freier und Morten Möllers sehe ich nicht als Assistenten, sondern als Kollegen. Wenn er wirklich mal ganz in den Fußball einsteigen will, hat er gute Chancen. Weil er’s einfach drauf hat.

ZUR PERSON: Morten Möllers

Morten Möllers ist 31 Jahre alt und kickte in der Jugend für die DJK Rödder, bei den Senioren spielte er einige Jahre im Mittelfeld für Langendreer 07 in der Kreisliga A. Er studierte Sportmanagement und später Sport und Spanisch auf Lehramt (jeweils Bachelor und Master) und unterrichtet hauptberuflich als Lehrer an der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen. Seit zehn Jahren ist der Inhaber der A-Lizenz Trainer im Jugendbereich des FC Schalke 04, seit drei Jahren Co-Trainer der U19. Am 16. Juni heiratet er seine Freundin Vanessa.

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