Lagerleiter und König

Markus Holtmann sucht Nachfolger bei St. Jakobus

Zwölf neue Jungschützen wurden im Vorfeld des Schützenfestes mit der „Taufe“ aufgenommen.

Dülmen. An diesem Wochenende, vom 20 bis zum 22. Juli, feiert die Schützenbruderschaft St. Jakobus Mitwick-Weddern ihr Schützenfest. Gefeiert wird wieder im Festzelt bei Zatink (Weddern 60). Auftakt der Festtage ist die Messe in St. Jakobus am Samstag um 19 Uhr. Inoffiziell wurde mit der Jungschützentaufe, wo zwölf neue Jungschützen aufgenommen werden konnte, das Schützenfest in Mitwick-Weddern eingeläutet.

Zwölf neue Jungschützen sind sehr beachtlich, darüber freue ich mich. Das Planschbecken war bei der Jungschützentaufe richtig voll, es lief über, als sich alle reinknieten“, schmunzelte der Vorsitzende der Schützenbruderschaft, Theo Lechler. Auch Jungschützenführer Gregor Brinkmöller freute sich über den Zuwachs. „Es wurden zwölf neue Jungschützen getauft und bei einem musste die Taufe wiederholt werden – er hatte es beim Antreten am Montag nicht pünktlich geschafft“, so Brinkmöller. Dabei erinnerte er bei der Jungschützentaufe auch daran, dass die Sammelkasse für den Königsschuss der Jungschützen voll ist. „Die Jungschützen dürfen sich in diesem Jahr auch gerne daran halten, den Vogel von der Stange zu holen.“ Der Schützenthron sorgte bei der Jungschützentaufe für kalte Getränke, „dazu wurde mit Trommel und Pauke die halbe Nacht geprobt, damit die Lieder zum Schützenfest auch sitzen.“

Dabei haben sich die neuen Jungschützen auch schon direkt eingebracht. „Die jungen Mitglieder haben sich direkt in der Fußballtruppe zusammengefunden. Da müssen wir uns dann zukünftig nicht mehr nur mit dem dritten oder zweiten Platz zufriedengeben“, so Lechler. Ansonsten laufen die Vorbereitungen für das Schützenfest planmäßig. „Wir müssen dann nur am Sonntag einen Nachfolger für König Markus Holtmann finden.“ Bevor es aber ans Vogelschießen geht, beginnt für den scheidenen König die Vorbereitung aufs Schützenfest. „Ich bin gestern Abend fürs Schützenfest vom Ferienlager St. Joseph zurückgekommen, um mit den Nachbarn zu kränzen. Auch für die Jungschützentaufe bin ich schon aus Medebach zurück gefahren“, so König Markus Holtmann, der vor rund eineinhalb Wochen als Vortrupp zum Aufbau des Ferienlagers ins Sauerland gefahren ist. „Nach dem Schützenfest fahre ich dann auch wieder ins Lager zurück, auch für den Abbau.“

Auch letztes Jahr hatte Holtmann, der als Lagerleiter von St. Joseph aktiv ist, das Ferienlager für das Schützenfest unterbrochen. Insgesamt blickt Holtmann, der mit Königin Sabrina Strothmann die Schützen ein Jahr regiert hat, auf ein schönes Thronjahr. „Wir haben viele benachbarte Schützenvereine besucht und haben am Jubiläum des Fanfarenzuges Buldern teilgenommen – ebenso wie etwa beim Eisstockschießen der Schützenvereine. Es war eine super Zeit, alles hat gut geklappt. Ein besonderer Dank gilt den Offizieren, die uns immer unterstützt haben bei allen Fragen. Jetzt wollen wir noch einmal richtig Gas im Festzelt geben und einen tollen Königsball am Samstag feiern.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare