Das DRK macht in Buldern und Hiddingsel Werbetour für neue Fördermitglieder

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Stellten die Werbetour fürs DRK Buldern vor: Robert Arlt, Dr. Martin Olbrich, Bulderns Rotkreuz-Leiter Dirk Hoffmann und Christoph Schlütermann (von links).

Buldern. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Buldern – es gibt Bulderner, die ihm ihr Leben verdanken, weil ihnen ganz schnell etwa bei einem Herzstillstand geholfen wurde.

Denn als Ergänzung zum öffentlichen Rettungsdienst des Kreises Coesfeld fahren Ehrenamtliche des DRK Buldern mit vereinseigenen Fahrzeugen zu Notfällen und helfen. Steuergelder fließen für diese Ergänzungseinsätze nicht.

Daher ist aktuell und in den kommenden Wochen Robert Arlt, seit fünf Jahren festangestellter Mitgliederbeauftragter des DRK-Kreisverbands Coesfeld, in Buldern und Hiddingsel unterwegs und klingelt wochentags an Haustüren, um neue Fördermitglieder für das DRK Buldern zu werben. „Herr Arlt arbeitet nicht auf Provisionsbasis, und Bargeld nimmt er auch nicht an“, erklärte Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbands Coesfeld, vergangene Woche bei der Vorstellung der Werbetour.

„Im Kreis Coesfeld sind rund 4,5 Prozent der Bevölkerung Fördermitglied des DRK – damit belegen wir einen Spitzenplatz in NRW“, so Christoph Schlütermann. „Jedes Jahr jedoch verlieren wir rund fünf Prozent unserer Förderer – in zehn Jahren haben wir auf diese Weise nur noch die Hälfte an Fördermitgliedern“, so Schlütermann. In Buldern und Hiddingsel gebe es aktuell knapp über 400 Fördermitglieder, die durch ihre regelmäßigen Beiträge für einen Finanzierungs-Grundstock der ehrenamtlichen Arbeit des DRK sorgen, so Dr. Martin Olbrich, Vorsitzender des DRK Buldern. „Wenn es uns gelingt, 75 neue Mitglieder zu finden, wäre das klasse. Dabei sind uns ein Euro pro Monat Förderung genauso viel wert wie zwölf Euro im Monat“, so Olbrich. Viele Fördermitglieder erübrigten fünf Euro pro Monat fürs DRK.

Das hat einiges von dem Geld zu bestreiten, beispielsweise persönliche Ausrüstung der Ehrenamtlichen, Kraftstoff sowie Funk- und Fahrzeugtechnik. Außerdem plant das DRK, das DRK-Heim in der Clemensstraße umzubauen und zukunftsfit zu machen.

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