Von Krampfadern bis Kopfschmerzen: Vier Vorträge des Dülmener Gesundheitsforum  

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Annette Hullermann (von links) vom Sport- und Gesundheitszentrum, Renate Hörbelt (FBS Dülmen), Martin Bökamp (Oberarzt der Medizinischen Klinik), Anja Vöcking (Christophorus-Kliniken) und Dr. Kay Schrameyer (Oberarzt der Chirurgischen Klinik) stellen das Programm des Dülmener Gesundheitsforums vor.

Dülmen. Die elfte Veranstaltungsreihe des Dülmener Gesundheitsforums organisieren in diesem Jahr erneut vier Kooperationspartner: Die Christophorus-Kliniken, die Familienbildungsstätte Dülmen, das Sport- und Gesundheitszentrum sowie die Volkshochschule Dülmen - Haltern am See - Havixbeck laden zu vier kostenlosen Abendveranstaltungen ein.

Den Start macht am Dienstag, 12. Februar, Dr. Kay Schrameyer mit seinem Vortrag „Wenn die Beine schwer werden – welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Krampfadern?“. „Krampfadern können vom kosmetischen schnell zum medizinischen Problem werden“, so der Oberarzt der Chirurgischen Klinik: „Sie sind zunächst keine Katastrophe, aber der Zustand wird sich von allein nicht bessern.“ Im Vortrag geht er auf Ausprägungen, Ursachen und die Therapie der „Volkskrankheit“ ein. Die Veranstaltung findet im Sport- und Gesundheitszentrum, Münsterstraße 29, statt.

Den zweiten Vortrag hält Martin Bökamp, Oberarzt der Medizinischen Klinik. Er informiert über das Thema „Zuckerkrankheit im Selbstmanagement – neue Wege der Behandlung“. Beim Pressetermin am Montag stellte er beispielsweise die Methode der Gewebezuckermessung vor, wobei ein Sensor für mindestens eine Woche unter die Haut gelegt wird und so ständig neue Werte liefert. Im Gegensatz zu Blutzuckermessgeräten, kann der Patient den Stoffwechsel im Tagesverlauf genau beobachten, ohne sich dauernd stechen zu müssen. „Die technologischen Fortschritte in diesem Gebiet bedeuten einen Wandel für viele Diabetiker“, so Bökamp. Der Veranstaltungsort ist am Donnerstag, 11. April, die FBS in Dülmen, Kirchgasse 2. „Das Thema für unsere dritte Veranstaltung wurde häufig von den Bürgern angefragt“, sagt Anja Vöcking von den Christophorus-Kliniken: Es geht um Kopfschmerzen. Die Referentin Dr. Ursula Ullrich, Oberärztin der Neurologischen Klinik, gibt einen Überblick über die häufigsten der rund 200 Arten, typische Symptome sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Der Vortrag beginnt am Dienstag, 2. Juli, in der VHS, Münsterstraße 29.

Für Donnerstag, 14. November, ist der letzte Vortrag in 2019 geplant. Dr. Christiane Aschoff, Oberärztin der Chrirurgischen Klinik referiert über die Schilddrüse. „Wenn die Schilddrüse Probleme macht – wann ist eine OP sinnvoll?“ lautet der Vortragstitel. Anja Vöcking erklärt: „Die Symptome einer Über- oder Unterfuktion können sehr verschieden sein. Sie reichen zum Beispiel von Müdigkeit bis zur Hyperaktivität.“ Im Vortrag in den Christophorus-Kliniken Dülmen werde das Thema speziell aus operativer Sicht beleuchtet. Die vier Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr. Sie sind kostenfrei und ohne Voranmeldung zu besuchen. Im vergangenen Jahr zählten die Veranstalter insgesamt rund 120 Teilnehmer.

Annette Hullermann vom SGZ: „Natürlich kann man heute viele Infos über Krankheiten im Internet finden. Bei den Vorträgen hat man jedoch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und einen direkten Bezug zuden Ärzten herzustellen.“

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