Klavierspielen für Jung und Alt: Aktion „Spiel mich“ startet Samstag

Klavierspielen Spiel mich Dülmen
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Blicken der Aktion gespannt entgegen (von links): Barbara Nitsche (Lederwaren Pumpe – Taschenecke), Gernot Gottschling (Haus der Klaviere), Tim Weyer (Dülmen Marketing), Sabine Pöhling, Karsten Friebel (beide Kulturteam Stadt Dülmen) und Bernd Dankbar (Modehaus Ahlert).

Dülmen. Zum dritten Mal startet an diesem Samstag, 30. Juni, die Aktion „Spiel mich“ in Dülmen.

Über einen Zeitraum von vier Wochen stehen dann an sechs Standorten in der Innenstadt Klaviere, die von Jung und Alt genutzt werden dürfen.

„Wir haben in den vergangenen zwei Jahren so viele positive Rückmeldungen bekommen, dass wir die Aktion unbedingt wieder anbieten wollten“, berichtet Sabine Pöhling vom städtischen Kulturteam. Um 11 Uhr werden an folgenden Standorten die Musikinstrumente aufgestellt: „Lederwaren Pumpe – Taschenecke“, „Küchen Braun“, „Homann schenken-kochen-wohnen“, „Modehaus Ahlert“, „Spielwaren Greiving“ und „Mezzomar“. Montierte Rollen unter den Klavieren ermöglichen es den Einzelhändlern und Gastronomen, die bis zu 250 Kilogramm schweren Klaviere morgens aufzustellen und abends wieder sicher zu verschließen.

Barbara Nitsche von „Lederwaren Pumpe – Taschenecke“ erinnert sich noch gut an einen „Gänsehaut-Moment“ aus dem Vorjahr: Ein junger, etwas verwegen aussehender Mann setzt sich spontan an das Klavier vor dem Laden, spielt los und zieht Passanten, Kunden und Verkäufer in seinen Bann. „Es war beeindruckend“, erzählt sie.

Die Instrumente, die vom „Haus der Klaviere Gottschling“ in Hiddingsel sowie von Bürgern zur Verfügung gestellt wurden, werden derzeit gestimmt, vorbereitet und anschließend an die beteiligten Einzelhändler und Gastronomen ausgeliefert. „Wir unterstützen die Aktion gerne. Die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, dass es keine Hemmschwelle gibt. Die Menschen setzen sich einfach hin, probieren das es aus und spielen los“, sagt Gernot Gottschling, Inhaber des Klavierhauses.

Bis zum 28. Juli soll „Spiel mich“ laufen. Eine Verlängerung um eine weitere Woche ist je nach Interesse möglich. Das städtische Kulturteam ist sich sicher, dass die Aktion wieder viele Menschen zusammenbringt und die Freude an der Musik weckt. „Im vergangenen Jahr hat ,spiel mich“ dazu geführt, dass die Musikschulen viele neue Anmeldungen erhalten haben, besonders von Kindern und Jugendlichen“, erklärt Karsten Friebel.

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