Johanna Janzen bereitet sich im Heilig-Geist-Stift auf ihr IJFD-Jahr in Japan vor

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Bei ihrem Praktikum in der Heilig-Geist-Stiftung übernimmt Johanna Janzen verschiedene Aufgaben. So reicht sie Bewohnern beispielsweise ihr Essen.

Dülmen. Johanna Janzen reicht Bewohnern das Essen an, passiert die Nahrung und räumt die Spülmaschine ein. Dass sie das bald in Japan machen wird, kann die 18-jährige Abiturienten noch nicht fassen: „Ab und zu wird mir die Reise schon bewusst. Jetzt rückt sie immer näher.“ Die Dülmenerin hatte sich für einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) in Japan beworben und die Chance bekommen, ein Jahr in einem Seniorenheim in Hiroshima zu arbeiten und die Inselnation besser kennnenzulernen. Passend dazu absolviert sie ein Praktikum in der Heilig-Geist-Stiftung Dülmen, um Erfahrungen für ihren Japan-Aufenthalt zu sammeln.

Dass Johanna Janzen mal Japan bereisen wird, war keine Überraschung. „Das Land hat mich schon immer fasziniert. Schon als Kind habe ich viele japanische Filme geschaut. Später hat mich Japan auch kulinarisch begeistert“, berichtet die junge Frau.

Im Februar bekam die 18-Jährige die Zusage für den Freiwilligendienst. „Es ging ziemlich schnell“, sagt Janzen. Genauso schnell ging es nach der Zusage für Japan auch mit dem fünfmonatigen Sprachkurs, den die Abiturientin pflichtmäßig absolvieren musste.

Zudem war Erfahrung in dem sozialen Bereich, in dem sie im Ausland arbeiten möchte, beim IJFD gefordert. Über ihre Mutter kam Janzen auf die Idee, ein Praktikum in der Heilig-Geist-Stiftung Dülmen zu machen. Rund 85 Arbeitsstunden wird Janzen bis Ende Juli in der Senioreneinrichtung verbracht haben.

Janzen, die bereits während ihrer Schulzeit am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Seniorenbegleiterin war, absolviert ihr Praktikum nun im sogenannten „Frühstücksjob“, der extra zur Entlastung des Personals in der Stiftung eingeführt wurde. Von 8 bis 11 Uhr hilft die junge Frau beim Essenanreichen, passiert Nahrung, räumt Geschirr weg und lernt vor allem eins: Den Umgang mit den Bewohnern der Einrichtung. „Johanna hat die nötige Grundruhe. Sie macht ihre Sache sehr gut und ist sehr gelehrig“, berichtet Elke Nosthoff, Betreuungsassistentin im sozialen Dienst.

Bereits am 27. August geht der Flug nach Japan. Daher sammelt die Dülmenerin fleißig Spenden, um das vom IJFD gesponserte Taschengeld von insgesamt 2 400 Euro in Form von Spenden wieder reinzuholen. „Ich habe im April mit dem Sammeln angefangen. Ich verteilte Infoflyer und Plakate“, so Janzen. Die Dülmenerin könne sich auch vorstellen, nach ihrem Freiwilligendienst ihre jetzige Praktikumsstelle zu besuchen und dort Bilder von ihrer Reise zu zeigen.

Alle, die Johanna Janzen bei ihrem Jahr in Japan unterstützen möchten, können für sie unter dem Verwendungszweck „Spende ijgd-Projekte“ an das Konto der ijgd (DE51 1002 0500 2551 8040 41) spenden. Name des Spenders, Höhe der Spende, Datum der Überweisung und gegebenenfalls die Anschrift (bei Spendenbescheinigung) müssen der Abiturientin mitgeteilt werden, damit die Spenden korrekt zugeordnet werden können. Wer Interesse hat, Janzens Blog zu folgen, kann die 18-Jährige per E-Mail an johannagehtnachjpn@ gmail.com erreichen. Infos zum Internationalen Jugendfreiwilligendienst gibt es auf www.ijgd.de.

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