Initiative lädt zu 27. April zu einem Infoabend zur Sekundarschule ein

Die Initiative „Hauptsache real bleiben“ lädt zur Information und Diskussion zum Thema Sekundarschule am Donnerstag, 27. April, ab 19.30 Uhr im Hotel-Restaurant „Zum Wildpferd“ ein.

Dülmen. Das Dülmener Aktionsbündnis „Hauptsache real bleiben“ lädt alle Grundschuleltern und interessierte Bürgerinnen und Bürger ein zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Was bedeutet eine Sekundarschule?" am Donnerstag, 27. April, 19.30 Uhr, im Hotel „Zum Wildpferd".

Die Initiative, die sich gegen die Installation einer Sekundarschule in Dülmen einsetzt, hat dazu Experten eingeladen. So wird Regine Schwarzhoff, Vorsitzende des Elternvereins NRW e. V., an dem Abend vor Ort sein. 

„Diese Informationsveranstaltung führen wir durch, weil wir wollen, dass die Dülmener Bürger und vor allem die Grundschuleltern, die von der Frage ,Sekundarschule: Ja oder nein?’ betroffen sein werden, ausgewogen informiert werden. Es wird einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten der Sekundarstufe I allgemein geben. Dazu werden Broschüren des Schulministeriums zur freien Verfügung ausliegen. Die Referentinnen des Elternvereins NRW werden ihre Arbeit und ihre Überlegungen zu Sekundarschulen vorstellen. Weitere Referenten sind noch angefragt“, kündigt die Initiative „Hauptsache real bleiben“ an. 

Am Ende der Veranstaltung gibt die Initiative einen Überblick über die Tätigkeit des Aktionsbündnisses und die bereits errungenen Erfolge. Auch auf die bevorstehende Elternbefragung zur Einführung der Sekundarschule in Dülmen wird eingegangen. 

Derzeit sammelt die Initiative Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen die Sekundarschule. Die Mitglieder der Initiative wenden sich dagegen, bewährte Schulformen wie Haupt- und Realschule in Dülmen aufzugeben – und auch dagegen, dass über 15 Millionen Euro investiert werden für eine noch recht junge Schulform, die nicht an allen Standorten zu einem Erfolgsmodell geworden ist. 

Ebenso wenden sie sich unter anderem gegen den dann gebundenen Ganztags-Schulbetrieb an drei Tagen die Woche.

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