Idee des Seniorennetzwerks: Mit der Rikscha durch die Stadt

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Ludger Mensmann und Erik Potthoff stellen die „Rikscha-Idee“ vor. Die beiden stehen vor einem Modell für Kinder. Auch bei einem Modell für Erwachsene befinden sich die Sitzmöglichkeiten vorne.

Dülmen. Aus den Workshop-Veranstaltungen „IGZ – Inhalte & Akteure“ entwickelte das Senioren Netzwerk Dülmen eine ungewöhnliche Idee: Wie wäre es, Menschen, für die die Teilnahme am öffentlichen Leben schwierig oder unmöglich geworden ist, mit einer Art Rikscha durch die Stadt Dülmen zu befördern? Verschiedene Generationen könnten so Dülmen noch einmal auf eine andere Art kennenlernen.

Das Seniorennetzwerk möchte den Dülmenerinnen und Dülmenern am Freitag, 15. September, in der Zeit von 10.30 bis 11.30 Uhr im Balkonzimmer des Rathauses (Raum 36) ihr Konzept vorstellen und darüber ins Gespräch kommen. Ein Vorbild für ein solches Konzept ist die dänische Initiative „cykling uden alder“, was so viel bedeutet wie „Radeln ohne Alter“. Diese Initiative, die ausschließlich auf das Ehrenamt setzt, hat inzwischen in Schweden und Finnland Fuß gefasst und verbreitet sich über die skandinavischen Grenzen hinaus in der ganzen Welt.

Die Rikschas sind Spezialentwicklungen der Firmen Christiania Bikes und Triobike und sind sowohl mit Sicherheitsgurten als auch mit einem Elektromotor ausgerüstet. So ist es möglich, dass auch weniger trainierte Fahrer in unebenem Gelände fahren können. Das „Radeln ohne Alter“ zielt auf die Zusammenarbeit zwischen jüngeren und älteren Menschen ab. Die Nutzung der Rikscha ist für die Fahrgäste komplett kostenfrei.

Die Fahrer bieten ihre Leistung ehrenamtlich an. Viele Fahrgäste genießen diese Ausflüge und suchen dabei das Gespräch. Manche Initiativen führen daher auch so genannte Logbücher, in die später die Geschichten anonymisiert eingetragen werden. Jeder, der in der Lage ist, sicher Fahrrad zu fahren, kann eine Rikscha lenken. Wer gerne als „Pilot“ dieses Projekt unterstützen, sich als Sponsor über Hintergründe informieren oder als Kooperationspartner mitmachen möchte, ist am Freitag im „Raum für alle“ herzlich eingeladen und willkommen.

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