Dülmener Caterer Böinghoff kauft Gebäude

Hochzeitsfeiern bald am Bulderner See - auch ein Ausflugscafé geplant 

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Böinghoff Catering holt die seit 2013 leer stehenden Räumlichkeiten aus dem „Dornröschen-Schlaf“ und will an dem Standort eine Eventlocation und ein Ausflugscafé errichten.

Buldern. „Wir haben hier am Bulderner See ein wunderschönes Kleinod. Sie werden mit ihrem Konzept ein noch schöneres Kleinod daraus machen“, sagt Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau voller Vorfreude zu Anke Böinghoff und Sebastian Söhlke von der Böinghoff Catering und Event GmbH & Co. KG. Denn der Caterer aus Dülmen kaufte den Gebäudekomplex am Samsonsee in Buldern und wird dort eine Eventlocation und ein Ausflugscafé errichten.

Bereits seit über sieben Jahren stehen die Räumlichkeiten am Bulderner See nun leer. Nach dem Ende der „Biker´s Farm“ und dem nie realisierten Projekt „Gesundheits-Hotel“ der Jentschura International GmbH kauften jetzt Anke Böinghoff und Sebastian Söhlke die Immobilie. „Wir hatten das Objekt schon ein bis zweimal ins Auge gefasst. Zu Beginn eher aus Spaß: ,Der Bulderner See wäre doch was.’ Eine eigene Location war allerdings schon länger geplant“, berichtet Anke Böinghoff.

Ob das Catering-Unternehmen aus Dülmen nun tatsächlich den Zuschlag bekommen würde und das Anwesen am Bulderner See als stationäre Location nutzen könne, war lange Zeit ungewiss. „Noch zum Jahresende hatten wir nicht mehr gedacht, die Räumlichkeiten zu bekommen“, so Sebastian Söhlke. Des Weiteren hinterließen der siebenjährige Leerstand und zahlreiche Vandalismus-Taten ihre Spuren an den Gebäuden.

Aufwendige Umgestaltung der Räume

Das schreckte Catering Böinghoff zunächst ein wenig ab. Durch die Beratung des Bulderner Architekten Bernd Hegemann entschied sich der Caterer letztendlich doch für die Umsetzung seines Location-Projekts am Bulderner See. Zukünftig wird sich ein Betriebsleiter vor Ort um den Komplex kümmern. Ermöglicht wurde der Kauf zudem von der Wirtschaftsförderung Dülmen, die Böinghoff Catering bereits seit letztem Frühjahr in dem Projekt unterstützt.

Das Konzept des Catering-Unternehmens sieht dabei eine aufwendige Umgestaltung der Örtlichkeit vor. Die Scheune wird renoviert und soll vorrangig als Eventlocation für Hochzeiten dienen. Andere Veranstaltungen sind aber auch denkbar. „In der Scheune können Feiern in einer Größenordnung von 80 bis 199 Personen stattfinden“, sagt Söhlke. Eine Möglichkeit zur freien Trauung auf der Fläche zur Seeseite soll es ebenfalls geben.

Café soll nach Möglichkeit im Frühjahr 2021 öffnen

Das Hotelgebäude soll für das geplante Ausflugscafé, Logistikräume und Gästezimmer für das Brautpaar und die Trauzeugen umgebaut werden. Das Café soll zusätzlich eine Außenterrasse sowie einen Biergarten erhalten. Im Innen- und Außenbereich des Cafés sollen je 60 bis 80 Personen Platz haben. Bis Jahresende soll die Event-Scheune fertig sein. Das Café soll nach Möglichkeit im Frühjahr 2021 eröffnen. Das Vermarktungskonzept ist bereits in Arbeit. Über die aktuellen Entwicklungen informiert Böinghoff auf seiner Website www. bngh.de.

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