Hilfe bei Schulden: Im letzten Jahr 948 Menschen bei der Diakonie beraten

Das Diakonie-Team bietet eine fachkundige und kostenlose Schuldner- und Insolvenzberatung an.

Dülmen. Schulden – was nun? Die Diakonie im Kreis Coesfeld hilft Schuldnern dabei, ihre Finanzen in den Griff zu bekommen. Wenn die Situation überwältigend erscheint, versuchen die Berater, zunächst einmal einen Überblick zu verschaffen. „Wichtig ist es, die Prioritäten zu sortieren“ erklärt Martin Reber, Bereichsleiter für die Beratungsdienste bei der Diakonie. „Auch wenn die Mahnungen der Telefonrechnung auf den ersten Blick Angst machen, hat beispielsweise die Miete ein

Dabei wird geschaut, wo eventuell Ausgaben gekürzt werden können und welche Kostenfaktoren wie etwa ein Auto bei Berufstätigen erhalten werden müssen. „Es geht uns darum, Ängste abzubauen und Lösungen aufzuzeigen – bis hin zur Insolvenz als letzte Notlösung“, so Reber.

Im neu erschienenen Jahresbericht der Diakonie wird deutlich, welche Ursache die Schulden meist haben: Immer noch bleibt die Arbeitslosigkeit der Hauptgrund für die missliche Lage. Das gilt vor allem für diejenigen ohne abgeschlossene Berufsausbildung. An jedem zweiten Mittwoch im Monat gibt es in der Beratungsstelle am Königswall 7 eine offene Sprechstunde ohne Termin (9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr). Hinzu kommen Außensprechstunden in verschiedenen Orten im Kreis. Eine Terminabsprache ist außerdem unter Tel. (02594) 913560 möglich.

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