„Heimatwerkstatt“ eröffnet: So funktioniert das Dülmener Projekt 

Auf der Karte können noch bis Ende November Zukunftsideen für Dülmen und die Außenbereiche eingetragen werden.

Dülmen. Das Projekt „Heimatwerkstatt“ der Stadt Dülmen ist bereits seit der vergangenen Woche im vollen Gange. Auf einer Karte können Bürger online Punkte und Gebiete eintragen, die in Zukunft geändert und verbessert werden sollen. Seien es mehr Spielgeräte auf dem Marktplatz oder ganze Fahrradstraßen im Zentrum der Stadt. „Jeder hat unterschiedliche Auffassungen davon, was sich in Zukunft in unserer Stadt ändern soll“, weiß Bürgermeisterin Lisa Stremlau. „Wir möchten alle Vorschläge sammeln und zusammentragen.“

Wie das funktioniert? „Die Bürger tragen auf der Karte die Punkte ein und finden eine passende Überschrift“, erklärt André Siemes von der Stadt Dülmen. „Dazu schreiben sie dann eine genaue Erläuterung. Andere Bürger können dies einsehen und darüber abstimmen, ob sie der gleichen oder eben einer anderen Meinung sind.“

„Wir sind auf die Bürger angewiesen“, weiß Elke Frauns vom Büro Frauns in Münster, die die Stadt bei der Umsetzung unterstützt. „Es geht darum, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.“

Über die Website der Stadt Dülmen www.duelmen.de kann die Karte eingesehen werden. Bis Anfang November werden dort die ersten Ideen gesammelt. Wer Hilfe benötigt, findet diese bei der Stadt Dülmen. „Allerdings ist das Programm eigentlich kinderleicht zu bedienen“, verspricht Siemes. Ende November wird dann bei der Auftaktveranstaltung noch weiter zu dem Thema informiert. Es folgen sechs Spaziergänge durch die Stadt und ihre Außenbereiche, ein Labor speziell für Jugendliche und drei Werkstätten, in denen weiter Ideen für die Zukunft gesammelt werden. Diese werden dann zusammengetragen, gefiltert und bei der Abschlussveranstaltung vorgestellt. Ganz nach dem Motto: „Zukunft ist das, was wir gemeinsam daraus machen.“

Abgeschlossen werden soll das Projekt im Sommer 2020, am Ende der Amtszeit von Bürgermeisterin Stremlau.

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