Glasfaser für Dülmen: Flächendeckender Ausbau für alle Stadtteile in Planung

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Informierten über den geplanten Glasfaser-Ausbau in Dülmen (von links) Ingo Teimann (Deutsche Glasfaser), Bürgermeisterin Lisa Stremlau, Johannes Röken (Stadtwerke Dülmen), Willi Wessels (Wirtschaftsförderungsausschuss), Jürgen Schmude (Wirtschaftsförderer Stadt Dülmen) und René Fuchs (Deutsche Glasfaser).

Dülmen. „Der Glasfasernetzausbau in Dülmen ist ein Thema, das uns schon seit mehreren Jahren beschäftigt“, sagt André Siemes von der Stadt Dülmen. Ab dem Herbst werden die Pläne voraussichtlich Wirklichkeit: Nach den Ortsteilen Merfeld, Hausdülmen, Hiddingsel und Buldern sollen nun auch Dülmen-West, Nord, Ost, Süd, der Dernekamp und das Zentrum flächendeckend auf die zukunftsfähige Glasfaser umsteigen.

Die Aufteilung Dülmens in diese sechs Bezirke dient nicht nur der Übersichtlichkeit: In jedem Bezirk müssen sich über 40 Prozent der Haushalte für einen Glasfaseranschluss entscheiden, damit das Projekt umgesetzt werden kann. „Wir stehen voll hinter dem Ausbau und hoffen, dass alles nach Plan läuft“, so Bürgermeisterin Lisa Stremlau. 

Der Vorteil, den das Unternehmen Deutsche Glasfaser biete, sei, dass jedes Haus und jede Wohnung über ein eigenes Glasfaserkabel direkt vom Verteiler aus verfüge. Dies sorge für eine deutlich schnellere Verbindung als das bisherige Kupferkabel. „Die Wohnqualität steigt immer mit dem, was man hat“, erklärt Willi Wessels, Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses. 

Ab dem 18. August startet die Wiederaufnahme der Interessenbekundung in Dülmen-Süd, am 21. August folgt um 19 Uhr eine Infoveranstaltung für die Bürger im Saal des Alexianer Tagwerks. „Uns ist es wichtig, dass die Anwohner gut informiert sind und sich mit dem Thema auseinandersetzen“, sagt René Fuchs von der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser, deren Mitarbeiter die Dülmener Bürger bald auch in einem geplanten Servicepunkt in der Innenstadt beratend zur Seite stehen sollen. 

Wie schon beim Netzausbau in den Ortsteilen sind auch diesmal die Stadtwerke als Kooperationspartner mit im Boot.

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