Am 13. September wird die Entscheidung getroffen

Geschäfte werben für „Nein“: Unternehmer-Initiative der Coesfelder Straße stellt sich gegen Bürgerentscheid

Dülmen Bürgerentscheid Königsplatz
+
Die Unternehmer-Initiative ist sich in Hinblick auf den Bürgerentscheid einig: Sabine Reinermann (von links), Kirstin Pumpe, Isabella Naber, Elke Lovermann, Alfons Bergmann, Rüdiger Roth und Cristof Costanzo.

Dülmen. „Ja“ oder „Nein“? So simple, wie diese zwei Antwortmöglichen klingen, ist die Beantwortung der Frage, ob der Königsplatz ab 2021 ganzjährig für den Kfz-Verkehr gesperrt werden soll jedoch nicht. Der Bürgerentscheid, der am 13. September dieses Jahres stattfindet, soll nun Klarheit in Bezug auf diese Thematik bringen.

Eine Initiative bestehend aus den an der Coesfelder Straße ansässigen Geschäften Lederwaren Pumpe, Schuh-Eck Reinermann, der Sonnen-Apotheke, Bioladen Urban, der Gelateria Costanzo, Wein Roth, Bride Essentials und Blumen Bergmann, hat bereits eine Antwort auf die oben genannte Frage: Ein klares „Nein“ gibt es aus den Reihen der Kaufmannschaft, die sich gegen eine Sperrung des Königsplatzes ausgesprochen hat. 

Grund dafür sind zum einen die fehlende Erreichbarkeit der Unternehmen und die damit einhergehenden Umsatzrückgänge, zum anderen der generelle Frequenz-Rückgang, welcher laut der Initiative vor allem in den Wintermonaten für eine „ausgestorbene Straße“ sorgt. Gerade zu dieser Zeit, in welcher weder die Außengastronomie geöffnet hat, noch Kinder am Fontänenfeld spielen, sei eine Sperrung einzig und allein eine Hürde für den Handel.

Alternativen? Hat die Initiative reichlich in der Hinterhand. „Eine Einbahnstraße mit Bodenschwellen wäre beispielsweise eine gute Lösung“, so Kirstin Pumpe. Neue Parkplätze könnten durch eine Verengung der Straße geschaffen werden, zudem ist eine Geschwindigkeitsverminderung der Kfz-Fahrzeuge durch die Schwellen unumgehbar.

Die Stimmen aus dem Bündnis um die FDP, SPD und Grünen hingegen sprechen sich für ein „Ja“ und somit für eine Sperrung des Königsplatzes aus. Grund dafür seien eine „erhöhte Aufenthaltsqualität“, sowie mehr Sicherheit für Fußgänger. Auch in den Wintermonaten sei diese auf Grund des Dülmener Winters von Wichtigkeit. Für welche Lösung sich die Bürger entscheiden wird sich am 13. September zeigen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare