In die USA fürs Familientreffen

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Freuen sich auf das Familientreffen in den USA: von links Tilmann Herz, Franz Feldbrügge, Elsbeth Feldbrügge, Merten Herz, Fia Feldbrügge, Maya Gerversmann, Uta Gerversmann, Louis Feldbrügge, Leo Gerversmann und Dennis Feldbrügge.

Hiddingsel. Das große Banner „Internationales Familientreffen 300+ Jahre Feldbrügge“ mit dem Familienwappen liegt schon länger in Hiddingsel parat für die Reise in die USA.

Denn am Donnerstag, 19. Juli, setzen sich 15 Mitglieder der Großfamilie Feldbrügge aus Deutschland in den Flieger nach Chicago, von wo aus es 300 Kilometer in nordwestliche Richtung weiter nach Baraboo (Wisconsin) geht. Dort findet ab Samstag das fünfjährliche große Feldbrügge-Familientreffen statt.

Auch mehrere Familienmitglieder aus den Niederlanden werden dann über den großen Teich gekommen sein, ebenso eine ganze Reihe aus Kanada – aus den USA sowieso. „Es werden wieder an die 150 Personen vor Ort sein“, freut sich Dennis Feldbrügge.

Nach der Eröffnung des Treffens um 14 Uhr finden Ansprachen und Vorträge über den aktuellen Stand der Großfamilie statt – Thema unter anderem Geburten und Sterbefälle. Danach gibt’s Abendessen und wird Party gemacht. Für die Übernachtung sind Hotelkontingente gebucht.

Am Sonntag geht’s in Baraboo um 10.30 Uhr weiter mit einer heiligen Messe, und auf der Farm von Verwandten können die Gespräche vom Vorabend unter anderem beim Mittagessen fortgesetzt werden; für den Abend ist eine Fluß-Bootstour in der Nähe geplant. Ab Montag erkunden diejenigen, die sich hierfür angemeldet haben, bei einer Drei-Tages-Bustour den Bundesstaat Wisconsin.

Mehrere Stopps sind geplant – unter anderem auf einer Cranberry-Plantage, bei einem Marine-Museum und einem Football-Stadion. Darüber hinaus wird eine Farm mit rund 2.500 Milchkühen besucht sowie eine Siedlung von Amish-People – Protestanten, die vor Jahrhunderten aus Deutschland und der Schweiz in die Neue Welt kamen und dort wie einst und recht abgeschieden leben.

Die Freude bei den Hiddingseler Feldbrügges ist groß, die Verwandten in den USA wiederzusehen. „Es ist schon ein besonderes Gefühl, wenn man vor Ort ist und sich vor Augen hält, dass wir alle gemeinsame Vorfahren haben“, meint Dennis Feldbrügge, der zusammen mit seiner Tante Uta Gerversmann das jüngste Familientreffen vor fünf Jahren organisiert hatte. Damals war für die 130 Teilnehmer eigens das „Treibsand“ am Silbersee II in Haltern gebucht worden – den Kuchen zierte das Feldbrüggesche Familienwappen. Als Rahmenprogramm gab es Touren ins Ruhrgebiet, nach Brüssel und in die Niederlande.

1983 hatte in Roxel – organisiert von Anton Feldbrügge (Appelhülsen) – das erste internationale Familientreffen stattgefunden. Seither sind die Treffen alle fünf Jahre im Wechsel USA/Kanada und Europa. So ist das übernächste 2023 in den Niederlanden.

Viel wird immer auch über die Ahnen gesprochen. Die meisten deutschen und amerikanisch/kanadischen Feldbrügges sind Nachfahren des Roxeler Dorfschmieds Bernhard Heinrich Feldbrügge (geboren 1786) und seiner Frau Katharina. Weiter zurück reichen Wurzeln nach jetzigem Forschungsstand ins Rheinland bis ins Jahr 1249.

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