Asiatische und afrikanische Lebensmittel

Erster Pop-Up-Store in Dülmen eröffnet: Wofür der Name Ayubowan steht

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Rifaz Mohammed und Hafsha Zarook (von rechts) freuen sich über die Eröffnung ihres Pop-Up-Stores. Die Eröffnung feierten sie mit Familie und Freunden, die sie dabei unterstützten.

Dülmen. Dem Leerstand in der Dülmener Innenstadt soll das Pop-Up-Store-Konzept entgegenwirken. Seit Montag gibt es auch den ersten Mieter, der mit seiner Idee in Dülmen für ein neues Angebot sorgen möchte. Rifaz Mohammed Zarook und seine Frau Hafsha bieten ab sofort in ihrem Pop-Up-Store „Ayubowan“ asiatische und afrikanische Lebensmittel in der Marktstraße 15 an.

„Ayubowan heißt Willkommen. Und wir freuen uns, die Dülmener bei uns willkommen zu heißen“, begann Hafsha Zarook ihre Eröffnungsrede. Für das Paar ist die Eröffnung ein Meilenstein und für alle Beteiligten ein Sinnbild gelungener Integration.

2015 ist die Familie aus Sri Lanka nach Deutschland gekommen und musste hier einen Neuanfang wagen. Unterstützt wurde sie dabei von Beginn an von der Familie Winkler, die auch heute noch eine sehr enge Bindung zu der Familie Zarook hat. „Hafsha und Rifaz waren bereits bei ihrer Ankunft sehr bemüht, sich zu integrieren“, berichtet Georg Winkler. „Sie haben an Deutschkursen teilgenommen und sich direkt Jobs gesucht, um hier Fuß zu fassen.“ Um so stolzer sind sie, dass sie jetzt ihren eigenen Lebensmittelladen eröffnen konnten.

Ebenso erfreut bei der Eröffnung waren neben dem stellvertretenden Bürgermeister Hugo Ruthmann auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Dülmen sowie Dülmen Marketing, die das Konzept der Pop-Up-Stores ins Leben gerufen haben. „Die Kombination zwischen der Familie Zarook und Winkler hat einfach super zusammengepasst“, freut sich Tim Weyer von Dülmen Marketing. „Wir denken auch, dass das Angebot für Dülmen eine Bereicherung ist.“

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