40 bis 45 Familien im Jahr begleitet

Erfolgsprojekt: Fünf Jahre „wellcome“ in Dülmen

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Ursula Volpert (links) vom Förderverein der FBS und FBS-Leiterin Irmgard Neuß (rechts) bedankten sich mit Blumen bei den aktuellen „wellcome“-Engeln und Koordinatorin Veronika Büscher.

Dülmen. Großes Lob und Worte und Rosen des Dankes erhielten am Dienstag die aktuell 35 Ehrenamtlichen, die sich bei „wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“ in Dülmen in Familien mit kleinen Kindern engagieren, und besonders auch Veronika Büscher, die Dülmener „wellcome“-Koordinatorin. In einer Feierstunde wurde in der Familienbildungsstätte (FBS) auf das fünfjährige Bestehen von „wellcome“ Dülmen angestoßen.

Ein Hauptpunkt bei der Feier war eine von Sara Schwedmann moderierte Podiumsdiskussion, an der Anna Greß im Namen der katholischen Frauengemeinschaft (KFD) in der St.-Viktor-Gemeinde teilnahm. Sie überreichte eine Spende in Höhe von 600 Euro, die bei Veranstaltungen der KFD zusammengekommen waren. „Wir in der KFD haben fast alle Kinder – und viele von uns wären froh gewesen, wenn es ein Angebot wie das von ,wellcome’ schon vor Jahren gegeben hätte. Daher unsere Unterstützung.“ Claudia Bienhüls, die wie Mechthild Dreyer, Nina Hülsheger, Elisabeth Rüping, Anne Wegmann-Dähn und Andrea Wertmann seit Gründung von „wellcome“ Dülmen als Ehrenamtliche in den Familien tätig ist, berichtete, welch bewegende Dankeserlebnisse das Lächeln und das Lachen der Kinder seien.

„Wir haben die drei Stunden genutzt, um Schlaf nachzuholen, als unser ,wellcome’-Engel zum ersten Mal zu uns kam“, sagte Tobias Rath, Vater von Drillingen, die von „wellcome“-Engel Sabine Brathe betreut werden. Und Marc Henrichmann MdB (CDU) nahm die Anregung mit, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch gestärkt werden könne. Auch gelte es zu erreichen, dass es nicht mehr als Schande empfunden werde, Hilfe anzunehmen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Johannes Röken begründete, warum die Stadtwerke Dülmen „wellcome“ unterstützen. Auch dank anderer Sponsoren und Geldgeber wie dem Förderverein der FBS und der Stadt Dülmen waren in den vergangenen fünf Jahren rund 75000 Euro für „wellcome“ in Dülmen zusammengekommen.

Pro Einsatzstunde „ihres“ „wellcome“-Engels zahlen die Familien – sofern das Familienbudget es hergibt – 5 Euro.

Im Durchschnitt 40 bis 45 Familien wurden jährlich durch „wellcome“ Dülmen begleitet, 6211 Stunden wurden insgesamt ehrenamtlich geschenkt und 400 Beratungen durch Koordinatorin Veronika Büscher durchgeführt.

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