Dülmener Autor Peter Wierichs veröffentlicht neuen Roman

Peter Wierichs veröffentlichte seinen zweiten Roman.

Dülmen. „Die Krimihandlung ist erfunden, die historischen Begebenheiten haben sich wirklich so ereignet“, erklärt der Dülmener Autor Peter Wierichs. Kürzlich erschien mit „Mosel, Mörder, Revoluzzer“ sein zweiter Roman im Rhein-Mosel-Verlag. Dessen Inhalt spielt sich im Jahr 1848 ab.

Vor über 30 Jahren schrieb Wierichs bereits seinen ersten Krimi. Darin ging es um einen Mord in einer Universität – insofern passend als das Wierichs selbst lange als Lehrer arbeitete. Anschließend unterrichtete er an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen die Fächer Französisch und Spanisch. „Seitdem ich Pensionär bin, habe ich mir mit dem Schreiben nun eine neue Aufgabe gesucht“, schmunzelt Wierichs.

 Über ein Jahr recherchierte der Schriftsteller, der nicht nur ein Haus in Dülmen, sondern auch eines im Mosetal besitzt, für seinen nun erschienenen Roman. „Tatkräftig geholfen hat mir die Stadtbücherei Dülmen, die mir jedes noch so verrückte Buch besorgt hat“, sagt Wierichs. Zum Inhalt von „Mosel, Mörder, Revoluzzer“: Während sich das deutsche Volk im Herbst 1848 erstmals gegen Fürstenherrschaft und Kleinstaaterei auflehnt, leidet die Bevölkerung im Mosetal aufgrund der seit Jahren andauernden Weinkrise große Not. Nacheinander werden im Winzerdorf bei Bernkastel ein Winzer und ein Wucherer ermordet. Gleichzeitig wollen die preußischen Behörden einige Revolutionsführer verhaften. Dorfschulmeister Alexander Martini versucht Licht in die Ereignisse zu bringen. Doch dabei gerät er selbst in den Strudel der politischen Ereignisse und dunklen Machenschaften in seinem Dorf.

 „Mit der Kriminalhandlung wollte ich die Geschichte rund um historische Ereignisse lesbarer machen“, erklärt Wierichs seine Intention beim Schreiben. Fans von Krimis und historischen Romanen erhalten sein Werk für 13,50 Euro in örtlichen Buchhandlungen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare