„Dülmen sagt mir sehr zu!“: Interview mit Vikarin Anika Prüßing 

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Anika Prüßing ist die neue Vikarin der Evangelischen Kirchengemeinde Dülmen.

Dülmen. In einem Interview mit unserem freien Mitarbeiter Reinhold Kübber stellte sich die 28-jährige Anika Prüßing, die neue Vikarin der Evangelischen Kirchengemeinde in Dülmen, näher vor.

Seit wann sind Sie in der Evangelischen Kirchengemeinde Dülmen tätig und wie kam es dazu?

Anika Prüßing: Am 1. Oktober habe ich meine Tätigkeit als Vikarin in der Evangelischen Kirchengemeinde Dülmen aufgenommen. Superintendent Anicker hatte mir Dülmen vorgeschlagen. Ich habe mir dann die Gemeinde angesehen und es hat mir sehr zugesagt.

Woher kommen Sie gebürtig und was haben Sie bis zu Ihrem jetzigen Vikariat gemacht?

Anika Prüßing: „Ich komme gebürtig aus Berlin-Spandau. Hier habe ich auch mein Abitur gemacht. In meiner Heimatgemeinde bin ich aufgrund vielfältiger Erfahrungen mit Kindern, Jugendlichen und Senioren sehr geprägt worden. Dann habe ich noch einen Weltwärts-Freiwilligendienst in Tansania absolviert. Dort war ich ein Jahr und konnte in einem Straßenkinderzentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche arbeiten. Dabei haben die Gemeinschaft und Gastfreundschaft sowie der uns verbindende und stärkende Glauben meinen Entschluss bekräftigt, Pfarrerin zu werden. In Münster, wo mein Mann als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Physikalischen Fakultät tätig ist, habe ich dann Evangelische Theologie studiert.

Berichten Sie bitte von Ihren bisherigen Tätigkeiten in Dülmen!

Anika Prüßing: „In Dülmen war ich zuerst als Religionslehrerin in der katholischen Marien-Realschule tätig. Hier habe ich Evangelische Religionslehre unterrichtet und hospitiert. Ab dem 25. Februar habe ich angefangen in der Gemeinde zu arbeiten. Mein Mentor Pfarrer Gerd Oevermann führt mich nach und nach in die Gemeinde ein. Bereits in dieser kurzen Zeit habe ich viel kennenlernen können und bin dankbar für die vielen Begegnungen. Beispielsweise habe ich bereits Geburtstagsbesuche gemacht und Beerdigungen begleitet. Ich konnte an einer Mitarbeiterbesprechung teilnehmen und habe unter anderem schon den Bibelkreis und das Klön-Café kennengelernt. Das Café International möchte ich mir noch ansehen. Die Begegnungen sind mir sehr wichtig. Am 10. März habe ich den ersten Gottesdienst mit Pfarrer Oevermann gemacht. Außer der Predigt war ich für die gesamte Liturgie zuständig. Mein erster eigener Gottesdienst ist im April.

Haben Sie Hobbys?

Anika Prüßing: Mein Hobby ist das Lesen. Bevorzugt lese ich Theologisches und auch schon mal einen Krimi.

Und wie ist Ihr bisheriger Eindruck von Dülmen?

Anika Prüssing: In Dülmen gefällt es mir sehr gut. Die Menschen sind sehr freundlich.

Was ist Ihr Wunsch für Ihr weiteres Vikariat?

Anika Prüßing: Mein Wunsch ist es, gemeinsam mit den Menschen den Glauben zu leben und zu feiern, beispielsweise bei Gottesdiensten. Im Sommer werde ich auch meine erste Taufe übernehmen.

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