SkF Dülmen bietet Schulung gegen Gewalt an

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Beate Tumbusch-Kordel und Sandra Mentrup vom Betreuungsverein, SkF-Geschäftsführerin Monika Schulz-Wehrmeyer, Ehrenamtskoordinatorin Dagmar Klose bieten eine Schulung an.

Dülmen. Menschen mit Beeinträchtigungen haben ein höheres Risiko, Opfer von Gewalt zu werden. Sie sind aufgrund ihrer Einschränkungen oft wehr- und hilfloser als andere Menschen, befinden sich in Abhängigkeitsverhältnissen und besitzen weniger Möglichkeiten zur Selbstbestimmung. Bevollmächtigte sowie ehrenamtliche Betreuer sind verantwortlich tätig für diesen Personenkreis und sollten daher in besonderem Maße für einen grenzachtenden Umgang und mögliche Hinweise auf Grenzverletzungen sensibilisiert sein.

Für die hauptamtlichen Mitarbeiter der Betreuungsvereine ist daher die Teilnahme an Schulungen zur Prävention (sexualisierter) Gewalt bereits seit Jahren Bestandteil in der Fortbildung. „Diese Möglichkeit möchten wir nun auch ehrenamtlichen rechtlichen Betreuern bieten“, so Sandra Mentrup vom Betreuungsverein des SkF Dülmen e.V. Deshalb bietet das Skf am Mittwoch, 27. März, ab 19 Uhr eine Schulung im Haus der Caritas, Mühlenweg 88 an. Anmeldungen dazu unter Tel. (02594) 9505000 oder per E-Mail an info@skf-duelmen.de.

In der Schulung geht es laut der Präventionsreferentin Dagmar Klose um eine Auseinandersetzung mit eigenen Grenzen sowie den Grenzen der Menschen mit Beeinträchtigungen und um typische Strategien von Tätern. Darüber hinaus erhalten die Ehrenamtlichen Gelegenheit, eigene Anliegen einzubringen und Erfahrungen auszutauschen. Die Präventionsschulung ist ein neuer Baustein im Fortbildungsprogramm, das die Betreuungsvereine im Kreis Coesfeld jedes Jahr gemeinsam entwickeln. Sämtliche Schulungen sind kostenlos. Neben der Schulung zum grenzachtenden Umgang bieten die Betreuungsvereine in ihrem aktuellen Programm auch Einführungsveranstaltungen in das Betreuungsrecht und zum Bundesteilhabegesetz an. Infos auf www.skf-duelmen.de.

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