Dernekamp wächst mit drei neuen Wohnbaugebieten weiter

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Parallel zur bisherigen Wohnbebauung enstehen im Areal „Auf dem Bleck III“ neun Wohngrundstücke im Dernekamp gegenüber Elting.

Dülmen. Der Dernekamp im Südosten von Dülmen expandiert weiter. Gleich mehrere Wohnbaugebiete sind hier in der aktuellen Planung der Stadt Dülmen.

„Der Bedarf an Baugrundstücken ist in Dülmen einfach da. Wir haben weiter eine starke Nachfrage an Grundstücken und Baugebieten“, so Jürgen Schmude, Wirtschaftsförderer der Stadt Dülmen. Zusätzlich sieht Schmude im Bereich Dernekamp eine gute Lage für zukünftige Häuslebauer.

„Die Lage des Dernekamps bietet einfach viele Vorteile für die Häuslebauer. Der Bahnhof ist schnell zu erreichen, die Menschen wohnen im Grünen und auch die Anbindung an die Autobahn ist gut.“ Akuell wird das Baugebiet „Auf dem Bleck III“ geplant. „Wir vermarkten auf dem Areal schräg gegenüber Elting 2019 neun Bauplätze. Zusätzlich wird die Klimaschutzsiedlung hinter der Dernekämper Grundschule vorangetrieben. Im nächsten Jahr soll dort mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden, zuvor läuft noch das Umleitungsverfahren. „Das Projekt Klimaschutzsiedlung wird von uns aus vorangetrieben. In direkter Nachbarschaft sind aber weitere Wohnbaugrundstücke zur Veräußerung geplant, die von privat, der Kirche oder der herzoglichen Verwaltung vertrieben werden“, erläutert Schmude.

Insgesamt entstehen in dem Areal hinter der Dernekämper Schule rund 70 Baugrundstücke. „Die Lage ist natürlich besonders für Familien interessant, in unmittelbarer Nähe liegt die Dernekämper Grundschule und der Kindergarten, der ja auch noch umgebaut wird.“

Zusätzlich zu den beiden Baugebieten nimmt die Stadt Dülmen noch ein Areal „auf dem Bleck I“ hinter der Blumensiedlung ins Visier. Hier soll im nächsten Jahr Baurecht geschaffen werden. „Aktuell sind die Archäologen auf dem Gebiet im Einsatz um nach Bodendenkmäler zu suchen.“ Geprüft wird dort, ob sich noch Ausläufer einer historischen Siedlung dort unter der Erde befinden. Dazu haben die Mitarbeiter des Landschaftsverband Westfalen Lippe aktuell Suchschnitte in den Boden gezogen, um zu schauen, wo die konkrete Untersuchung des Bodens stattfinden muss. „Bislang wurden nur vereinzelte Tonscherben gefunden, die Arbeiten werden aber insgesamt sicherlich noch einige Zeit dauern werden“, so Schmude. Geplant ist, dass im Frühjahr die konkrete Untersuchung einzelner Stellen auf dem Gebiet starten soll. „Wir rechnen damit, dass die Archäologen rund ein Jahr im Einsatz sein werden.“

Auf dem gesamten zukünftigen Wohnbaugebiet sollen zwischen 80 und 100 Grundstücken entstehen, „je nach Doppelhaushälften kann die Zahl dort variieren.“ Für die Vergabe der einzelnen Grundstücke wird die Stadt Dülmen Vergabekriterien erarbeiten, die dann bei der Vermarktung angewendet werden. „Dies haben wir ja zum Beispiel auch schon bei unseren Wohnbaugebieten in Rorup gemacht. Andere Kommunen machen das auch schon standardmäßig zur Vermarktung ihrer Grundstücke.“ Jürgen Schmude hofft, dass im Jahr 2020 mit der Vermarktung der Grundstücke „Auf dem Bleck I“ begonnen werden kann.

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