„Close up – nah dran am Theater“

Die Theater AG „Close up – nah dran am Theater“ des CBGs hat an den Theaterprobentagen einiges gelernt und vor allem viel geübt für die Aufführungen am 14. und 15. März 2018.

Dülmen. „Freak out!“, schallt es durch den Raum und die 22 Schülerinnen und Schüler der Theater-AG des Clemens-Brentano-Gymnasiums laufen wild durch den Raum. „Stopp!“, ruft nun Michaela Hackenberg, die zusammen mit ihrer Kollegin Judith Bomas die AG „Close up – nah dran am Theater“ leitet. Die jungen Schauspieler bleiben stehen und drehen sich lächelnd zu ihrem imaginären Publikum.

„Während unserer Theaterprobentage üben wir intensiv das schauspielerische Darstellen“, erklärt Hadi Zaher, Schüler der Q1 und derzeitiger Schülersprecher. Dabei wählen die beiden Lehrkräfte die Übungen so, dass sie zu den Anforderungen des Stückes passen. In diesem Schuljahr entführt „Close up“ das Publikum in eine Welt, in der es keine Hierarchie mehr gibt, in der Ausgrenzung undenkbar ist und selbst der Tod die Gelegenheit bietet, sich kleineren Lebewesen als Nahrungsgrundlage zur Verfügung zu stellen. Alles Schlechte und Unterscheidende wird „weggesprochen“. Mit dem Stück „Homo empathicus“ stellt Rebekka Kricheldorf eine Gesellschaft vor, die von zwanghafter Harmonie geprägt ist. Als dann jedoch Fremde auftauchen, geraten die Homini empathici, wie sie genannt werden, an ihre Grenzen.

„Es ist eine interessante Aufgabe, uns Choreographien auszudenken, die das ganze Ensemble betreffen“, freut sich Kyra Wöstmann aus der Q1. So stehen in diesem Jahr zum Beispiel Formationsübungen und chorisches Sprechen auf dem Plan. Aber nicht nur Übungen für die Bühne standen für die Theater-Crew an den drei Tagen im Bildungshof Darup auf dem Programm: Die Probentage begannen mit Aktionen rund um die Gruppe. Denn Teambildung ist ein weiterer Anspruch der Aktion. So kam auch an den gemeinsamen Abenden die Freude, das Spielen, das gemeinsame Singen und Tanzen nicht zu kurz. Dank der Unterstützung durch die Eltern gab es in dem Selbstversorgerhaus Kuchen, Salate und Suppen.

Am Samstag stand die Erarbeitung des Stückes im Zentrum: So hat Rebekka Kricheldorf dem Stück ein Zitat vorangestellt: „Hell is your own creation“. So arbeitete die Gruppe heraus, was das Besondere an der Gesellschaft der Homini empathici ist und wo diese Lebensform an ihre Grenzen stößt, um dies dann in den ersten Entwürfen umzusetzen. „Wir sind in diesen Tagen wie ein Space-Shuttle gestartet, weil wir mit aller Kraft und viel Feuer in diese Arbeit starten“, fasst Wenzel Nitsche das Wochenende zusammen. Die beiden Vorführungen finden am Mittwoch, 14. März, und Donnerstag, 15. März, in der Aula des Schulzentrums statt.

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