Sammelstellen in Dülmen

Mit Briefmarken von Urlaubspost viel Gutes tun

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Rainer Schmidt-Dierkes (links), Heimleiter des Heilig-Geist-Stifts, und Heinrich Nacke mit einer Briefmarken-für-Bethel-Sammelbox.

Dülmen. Wer Gutes für Menschen mit Behinderungen tun möchte, kann dies auch ohne Geld – einfach durch das Sammeln aller Arten von Briefmarken für die Bodelschwinghschen Stiftungen in Bielefeld-Bethel. Dort bearbeiten Menschen mit Handicaps die Briefmarken, die dann an Briefmarkensammler abgegeben werden.

Auch in Dülmen gibt es eine Reihe Sammelstellen für die Briefmarkenstelle Bethel. Die Koordinierung dieser Sammelinitiative, die Hanns-Jörg Eckert unter dem Motto „Spenden ohne Geld“ vor 28 Jahren ins Leben rief, hat Heinrich Nacke vor rund zwei Jahren übernommen. Sein Appell an alle, die Urlaubspost bekommen (haben): „Bringen Sie die Briefmarken in einen der Sammelbehälter in Dülmen. Sie tun damit ein gutes Werk!“

Auch im Heilig-Geist-Stift werden Briefmarken für Bethel gesammelt. Die Sammelbox ist im Eingangsbereich an der Information platziert. „Alle drei Monate etwa ist diese Box voll. Dann schicken wir den Inhalt nach Bethel“, sagt Rainer Schmidt-Dirkes, Heimleiter des Heilig-Geist-Stifts. Er hatte seinen Zivildienst in einem Wohnheim für schwerst mehrfach behinderte Menschen in Bethel absolviert und war mehrere Male in der benachbarten Briefmarkenstelle in Bethel. „Das wollte ich weiter unterstützen und habe daher, als ich neuer Heimleiter im Heilig-Geist-Stift wurde, hier eine Briefmarken-Sammelbox aufgestellt.“

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