Im Einsatz für die ÖFID

Ahmad Ammouna engagiert sich für Flüchtlinge

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Ahmad Belal Ammouna engagiert sich neben der Arbeit noch für die Ökumenischen Flüchtlingsarbeit Dülmen.

Dülmen. „Ich habe in Aleppo mein Abitur gemacht und anschließend fünf Jahre an der Universität in Aleppo studiert“, so Ahmad Belal Ammouna, der dort seinen Bachelor als Architekt erwarb. Im September 2015 kam er nach Deutschland. Über Unna-Maasen und Frechen erreichte er im Oktober 2015 seinen jetzigen Wohnort Dülmen.

„Aleppo war damals schon zu 70 Prozent zerstört. Ich bin mit meiner Schwester und meinen Eltern gekommen und habe zunächst den Kurs ‚Deutsch A1 für Zuwanderer’ besucht.“ Diesen beendet er am 2016 als Einziger von 14 Teilnehmern mit der Note „sehr gut“. „Nach einem Integrationskurs habe ich dann bei der German Language Akademie in Münster noch gut ein Jahr weitere Deutschkurse von B1 bis C1 besucht.

Während dieser Zeit hatte ich mehrere Praktika, dann begann ich im Februar 2018 meine Tätigkeit zuerst in einem Landschaftsbau, anschließend dann im Architekturbüro in Dülmen. Dadurch habe ich an mehreren Projekten meinen Fingerabdruck hinterlassen. Mein Hobby ist meine Arbeit“, so der 27-Jährige, der sich bei der Ökumenischen Flüchtlingsarbeit Dülmen (ÖFID) ehrenamtlich engagiert.

„Ahmad Ammouna arbeitet seit fast zwei Jahren im Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit mit, ebenso wie eine Syrerin. Beide haben zentral die Konzertaktion mit dem Chor ‚Die Untertanen’ im Februar 2018 mitgestaltet“, kommentiert Dr. Dörthe Schilken, ÖFID-Koordinatorin. „In diesem Jahr gehörte auch die Kooperation mit UNICEF zum Weltkinderfest mit der 10-Jahrfeier der OGS der Augustinusschule. Hinzu kommt noch das Bürgerfest am 3. Oktober und im November ein ‚Syrien Mosaik’ – eine Idee von Ammouna.“

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