Zeit für Gerechtigkeit: Gastprediger in der St. Jakobi Kirche ab 26. März

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Der Arbeitskreis „Glaube und Leben“ der Pfarrgemeinde St. Lamberti bestehend aus Rainer Sentis (links), Regina Lütkenhaus (zweite Person von links), Marianna Fleige (rechts), Doris Klix, Elisabeth Burhoff und Rainer Sentis sowie Pfarrer Franz Westerkamp (Zweite Person von rechts) organisieren auch in diesem Jahr die Gottesdienstreihe.

Coesfeld. Was bedeutet Gerechtigkeit? Wie setzt man sie am besten um? Auch wenn das Wort in aller Munde ist – die Meinungen klaffen bei dem Thema Gerechtigkeit auseinander. Bei der diesjährigen Predigten-Reihe geht die St.-Lamberti-Gemeinde dem Thema unter dem Motto „Seid ihr bereit? Jetzt ist Zeit für Gerechtigkeit“ aus Sicht von drei Laienpredigern auf den Grund. An drei Dienstagen finden die Gottesdienste statt. Den Auftakt macht am Dienstag, 26. März, Bernadette Böcker-Kock, Fachanwältin für Familienrecht und Notarin, ab 19 Uhr in der St. Jakobi Kirche.

Der Arbeitskreis „Glaube und Leben“ der Pfarrgemeinde St. Lamberti wählte bewusst das aktuelle Thema aus: „Zu der Definition von Gerechtigkeit gibt es sowohl aus moralischer als auch politischer Sicht viel zu sagen. Wir sind sehr gespannt wie sich die Referenten persönlich dem Thema nähern werden“, erklärt Marianne Fleige aus dem Arbeitskreis. Passend dazu konnten die Organisatoren für die Reihe drei Prediger gewinnen, die sich beruflich und privat schon häufig mit dem Thema Gerechtigkeit befassten.

Dirk Borowski, Leitender Angestellte und Vorsitzender im Pfarreirat St. Lamberti präsentiert seinen Standpunkt am Dienstag, 2. April. Hermann-Josef Vogt, Bauingenieur, Vorsitzender der SPD Coesfeld beendet die diesjährige Reihe am Dienstag, 9. April, mit seiner Predigt. Am Ende soll dann erneut ein Heft mit den drei Predigten erstellte werden.

Seit fast 20 Jahren wird die Reihe in der St.-Jakobi-Reihe durchgeführt und stößt jedes Mal erneut auf eine positive Resonanz. „Durch die Referenten erreicht man auch andere Personenkreise, die sonst vielleicht nicht in die Kirche gehen. Wir wollen dadurch neue Impulse geben – sowohl für die Gemeindemitglieder als auch neue Interessenten“, betont Pastor Franz Westerkamp.

„Im Prinzip ist es egal, ob 30 oder 300 Leute kommen. So lange man jemanden erreicht, ist es immer ein Erfolg. Das Feedback der Leute ist bisher immer gut gewesen“, erklärt Regina Lütkenhaus vom Arbeitskreis.

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