Wofür die kleinen grünen Quadrate da sind: Kreisstraßen werden erfasst und vermessen

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Straßenstück mit Markierungen

Kreis Coesfeld. Vielerorts werden in Kürze an den Kreisstraßen ungewöhnliche Farbmarkierungen zu sehen sein: Jeweils zwei kleine grüne Quadrate im Abstand von mehreren hundert Metern dienen als Orientierungspunkte bei der Erfassung und Vermessung des Straßennetzes.

Da für den Aufbau der Amtlichen Basiskarten und zur Fortführung der Straßendatenbank des Kreises topografische Vermessungen notwendig sind, wird der gesamte Straßenraum aller Kreisstraßen mit dem „Mobile Mapping“-Verfahren erfasst. Nachdem bereits in 2017 die erste Hälfte der Ersterfassung durch eine Fachfirma erfolgt ist, wird ab kommenden Montag (25. Februar 2019) die zweite Hälfte des circa 420 Kilometer langen Kreisstraßennetzes und der damit verbundenen Radwege erfasst.

Dabei fährt ein Spezialfahrzeug die Kreisstraßen ab und dokumentiert detailliert den Straßenraum, aber auch Objekte wie etwa Schilder, Bäume oder Ampeln. „Zur Aktualisierung und Fortführung der Bestands- und Straßeninfrastrukturdaten des Kreises ist diese Geometrieerfassung erforderlich“, erläutert Hermann Rörick, Planungsingenieur der Straßenbauabteilung des Kreises Coesfeld. „Als Ergebnis werden sämtliche geometrischen Verhältnisse der Straßen flächenhaft abgebildet“, berichtet Rörick. Die Erkenntnisse können für Vorplanungen und Vorentwürfe in der Straßenplanung, aber auch für die Straßendatenbank genutzt werden.

Topographische Informationen fließen in die Amtlichen Basiskarten ein. Die Belange des Datenschutzes werden in diesem Verfahren berücksichtigt: Es werden also Personen, amtliche Kennzeichen und andere persönliche Informationen unkenntlich bzw. unleserlich gemacht.

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