Vor Aufführung der Tanzrevue „Siech und Niederlage“ steigt das Lampenfieber

„Es wird eine runde Sache“

Bei der Tanzrevue nehmen gleich fünf „Döker-Frauen“ teil: (von links) Johanna Döker, Bärbel Döker, Josephine Wendt, Tine Horstick und Jenny Wendt.

Coesfeld. Im Februar starteten die Vorbereitungen für die Tanzrevue „Siech und Niederlage“ (die Streiflichter berichteten), jetzt geht es für die Tänzerinnen und Tänzer von SG Coesfeld und von den Tanzsportfreunden Dülmen in die heiße Phase. An diesem Samstag um 19.30 Uhr findet die Aufführung zum Thema Sucht im Konzert Theater Coesfeld statt.

Damit gar nicht erst Lampenfieber aufkommt, ging es für die Teilnehmer um Mark Gerowski von den Tanzsportfreunden, der gemeinsam mit der Coesfelderin Sarah Dittrich die Inszenierung vom ersten Tanzschritt an neu erarbeitet hat, am Wochenende zu einem letzten intensiven Training nach Dortmund – um letzte Unsicherheiten zu beheben und einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.

Mit dabei auch die tanzbegeisterte Familie Döker aus Coesfeld. Neben Oma Bärbel Döker, tanzen die drei Töchter Johanna, Jenny und Tine und auch Enkelin Josephine, die mit ihren 10 Jahren die jüngste Teilnehmerin der Revue ist, mit. Bärbel Döker ist bereits voller Vorfreude auf Samstag: „Das Training in Dortmund war sehr anstrengend, aber es ist sehr gut gelaufen. Wir sind mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren – es läuft.“ Zwar haben alle Döker-Frauen Tanzerfahrung aus verschiedenen Gruppen, ein wenig aufgeregt ist die älteste Teilnehmerin der Revue dennoch: „Klar ist man ein wenig nervös, aber ich bin optimistisch. Wir sind gut vorbereitet, es wird eine runde Sache.“

Eine der Hauptrollen der Revue übernimmt Mika Albrink aus Dülmen. Doch auch bei dem 13-Jährigen ist von Aufregung noch nicht viel zu spüren. „Kurz vor dem Auftritt habe ich sicher etwas Muffensausen, aber ich tanze seit einigen Jahren und bin darum sicher, dass sich das schnell legt.“

Janine Kablau aus Dülmen wird bei der Darstellung verschiedener Süchte mitwirken. Für sie ist es noch ein wenig unwirklich, dass die Show schon am Samstag stattfindet. „Wir haben Woche für Woche trainiert – und jetzt ist es auf einmal schon so weit. Das ist ein ganz komisches Gefühl. Aber ich freue mich schon sehr auf das Wochenende!“

Eigentlich Turner ist Eduard Krieger aus Coesfeld, doch schon seit zwei Jahren wirkt er bei den Aufführungen der SG Coesfeld mit. „Man hat uns damals gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, mal bei einer Tanzaufführung mitzumachen. Das hat mir überraschend viel Spaß gemacht, darum bin ich dabei geblieben.“ Nach dem letzten Trainingswochenende hat der 23-Jährige ein sehr gutes Gefühl: „Es wird eine super Aufführung. Aber ich war sehr erstaunt, wie anstrengend vor allem der Samstag war. Wir haben richtig geschwitzt!“

Ebenfalls Bühnenerfahrung hat die 15-jährige Laura Maier aus Dülmen: „Ich tanze in vielen Gruppen, unter anderem bei den ‚Black Diamonds‘, weil Tanzen meine Leidenschaft ist. Als Mark Gerowski am Anfang des Jahres gefragt hat, wer sich vorstellen könnte, bei der Revue mitzutanzen, wusste ich gleich, dass ich mitmachen möchte.“ Auf den Auftritt blickt sie mit gemischten Gefühlen: „Ich freue mich, dass es endlich soweit ist – aber gleichzeitig bin ich etwas traurig, dass es schon zuende ist. Die Gruppe war einfach cool.“

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