Matthias Wiesmann blickt auf sein Jahr als Antoniner-König zurück

„Warum sollte man da lange warten?“

Gemeinsam mit den drei Damen aus seinem Thron (von links: Ehrendame Jana Feldkamp, Königin Yvonne Rickert und Ehrendame Wiebke Wilde) taufte Matthias Wiesmann den neuen Vogel am Samstag auf den Namen „Helene“, passend zum Motto des Königsballs.

Coesfeld. Hält die Serie? „In Flamschen, Harle und auf dem Brink hat es in den vergangenen Wochen ja bisher überall ,U30-Könige‘ gegeben“, schmunzelt Matthias Wiesmann, der an diesem Samstag seinen Königsball als Antoniner-Regent im Kolpinghaus feiert und tags darauf das Zepter an seinen Nachfolger übergibt.

„Es wäre doch schön, wenn es auch bei uns wieder einen jungen König geben würde“, sagt er. „Ich kann es auf jeden Fall nur jedem empfehlen. Einmal im Leben sollte man Schützenkönig sein. Und warum sollte man da lange warten?“

Würde am Sonntag auch bei der Schützenbruderschaft St. Antonius ein Vertreter der jüngeren Generation den Vogel von der Stange holen – es wären gleich zwei Serien, die halten würden. 2011 Steffen Medding (damals 23 Jahre), 2012 Stephan Heidemann (30), 2013 Matthias Wiesmann (27) – alle drei sind seit vielen Jahren im Verein und zählen doch alle noch zur Generation U30.

Zu den Höhepunkten in den vergangenen zwölf Monaten als Antoniner-König hätten die Teilnahmen am Diözesanschießen und am Bundesschießen, und die Schützen-Wallfahrt nach Telgte gezählt, blickt Matthias Wiesmann zurück.

Besonders freut sich Matthias Wiesmann nun natürlich auf „seinen“ Königsball. „So 130, 140 Leute“ habe er eingeladen – unter anderem auch meinen Kumpel Alexander Pölling, der gerade König in Harle geworden ist“, deutet Wiesmann ein freudiges Königstreffen an. „Atemlos durch die Nacht“ laute das Motto zum Partyabend. Passend dazu taufte der Thron mit Königin Yvonne Rickert und den Ehrendamen Jana Feldkamp und Wiebke Wilde den neuen Vogel am Wochenende auch auf den Namen Helene!

Zuvor findet um 16 Uhr die Schützenmesse in St. Jakobi statt, in Kombination mit dem silbernen Priesterjubiläum von Pfarrer Johannes Arntz.

SL-Ausgabe vom 28.5.2014

​Von Raphael Haag

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