Erste „Fightnight“ am Nepo trifft den Geschmack von Schülern und Lehrern

Von wahren Sportskanonen und den Siegern der Herzen

Echte Sportskanonen: Das Team „Hansi Sarpeis Jünger“ mit Schülern der Jahrgangsstufe 13 überzeugte in allen drei Sportarten und gewann den großen Pokal.

Coesfeld. Freitagabend, 22 Uhr. Die erste „Fightnight“ am Gymansium Nepomucenum beginnt.

Dreizehn Teams, bunt zusammengewürfelt aus Schülern der Jahrgangsstufen 10 bis 13, Lehrern, Referendaren und dem Abiturjahrgang 2010, wollen sich der Herausforderung stellen. In den folgenden Stunden treten sie in verschiedenen Sportarten gegeneinander an, um den großen Pokal und die Anerkennung der anderen Mannschaften zu gewinnen. Ein unbestimmtes Datum Monate zuvor. Die Schülervertretung bekommt aus Preisgeldern der Fachschaft Sport Geld zur Verfügung gestellt. Einzige Bedingung: Die beträchtliche Summe soll für eine Sportveranstaltung verwendet werden.

Neue Materialien oder ein Menschenkicker-Turnier stehen auf der Ideen-Liste. Der Vorschlag für eine „Fightnight“ kommt von Tim Altmeier. „An meiner ehemaligen Schule in der Nähe von Krefeld gab es diese Veranstaltung auch schon“, sagt der Sport- und Lateinreferendar. Das Ziel der „Kampfnacht“: Schüler und Lehrer messen ihr sportliches Können in drei verschiedenen Sportarten. Das Vorbereitungsteam am Nepo, bestehend aus Tim Altmeier, Schülervertretern und Vertrauenslehrern, entscheidet sich für Fußball, Basketball und Bouncingball. Einige Wochen später. Ein Abiturient entwirft die Plakate für die Veranstaltung. Von nun an können sich Teams aus den vier Jahrgängen der Oberstufe mit einem Namen und einem eigenen Motto anmelden. Freitagnacht, 24 Uhr. Sabrina Weiling aus der Jahrgangsstufe 11 bedauert langsam, dass sie nicht selber aktiv an der „Fightnight“ teilnimmt. Zusammen mit einigen Freunden aus ihrer Stufe verfolgt sie von der Tribüne aus das Geschehen auf den Spielfeldern. In insgesamt fünf Hallendritteln laufen immer drei Spiele gleichzeitig für jeweils acht Minuten. Die einzelnen Teams wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Innerhalb dieser Gruppen spielt jede Mannschaft jede Sportart zweimal. Durch die Tordifferenzen werden die einzelnen Platzierungen ausgerechnet. Mit dem von Zahlen und Buchstaben übersäten Spielplan kommen die Teilnehmer nicht so ganz zurecht. Selbst Vertrauenslehrerin Ines Tappeser, die die nächsten Spielrunden ankündigt, braucht Unterstützung vom Kollegen, denn dass ein so kompliziertes System nur von einem Lehrer stammen kann, steht außer Frage. „Beim nächsten Mal werde ich den Plan übersichtlicher gestalten“, verspricht Altmeier lachend. Beim nächsten Mal? Wenn es nach Schülersprecherin Ruth Steinberg geht, gibt es das auf jeden Fall. „Die Veranstaltung ist einfach super. Die ‚Fightnight‘ ist eine richtige Bereicherung für unser Schulklima. Außerdem bin ich begeistert von den kreativen Mottos und den Outfits der einzelnen Teams.“

Samstagmorgen, 2 Uhr. Das Team „Nerdpol“ gewinnt den Preis für das am besten umgesetzte Motto. Mit hochgezogenen Hosen, Taucherbrillen und Kettenhemden haben sie überzeugt. „Wir sind die wahren Sieger der Herzen“, sind sich Laura Wallkötter und Alyssa Lefevre einig. Den eigentlichen Sportwettkampf entscheiden die Mitglieder von „Hansi Sarpeis Jünger“ aus der Stufe 13 für sich. Samstagmorgen gegen 3 Uhr. Die erste „Fightnight“ am Nepo ist beendet. Die letzten Teilnehmer und Organisatoren verlassen die Turnhalle. Ob sie wohl von der „Fightnight“ im nächsten Jahr träumen werden?

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