Die letzten Vorbereitungen für „The Beach“ laufen auf Hochtouren

„Viele verrückte Dinge“

Coesfeld. Auf der großen Wiese vor der ehemaligen Kaserne in Coesfeld ist harte Arbeit angesagt.

Bis Freitagabend muss die Partykulisse für das zweitägige Musikfestival „The Beach“ am Industripark Nord.Westfalen stehen. Viele Helfer schwirren geschäftig zwischen Zelten, Säulen und Baggern hin und her. Noch gleicht alles einer großen Baustelle, aber der Schein trügt: „Wir liegen super in der Zeit“, zeigt sich Caspar Thier entspannt.

Dabei gibt es noch viel zu tun: Das riesige Zelt für den Neon Floor muss eingerichtet, der Pool aufgebaut, rund 1 000 Tonnen Sand aufgeschüttet und nicht zuletzt die Deko drapiert werden. „Wir sind deutlich routinierter als in den letzten Jahren – unser Team ist eingespielt: Die Mädels können jetzt sogar mit einer Stichsäge umgehen“, blickt der 29-jährige Billerbecker zuversichtlich auf die noch anstehenden Arbeiten in dieser Woche. 

Sarah Lesting und Luisa Leipelt freuen sich auf die detailreiche Dekoarbeit: „Wir haben Mini-Heißluftballons, Schmetterlinge aus Holz und einen großen Kronleuchter – alles selbstgebastelt“, gibt Sarah einen Einblick in die aufwendige Gestaltung der Dancefloors. „Und natürlich echte Palmen, die dürfen bei einer Beachparty nicht fehlen“, ergänzt Luisa, die bereits im dritten Jahr zum 20-köpfigen Helferteam gehört.

Eine riesige Leinwand mit Live-Aufnahmen, Konfetti-Kanonen, Mini-Pools und viele weitere Specials ergänzen die Zutaten für das Party-Spektakel. Und das ist noch nicht alles: Als Highlight können sich die Gäste diesmal auf einer Hüpfburg oder im Kettenkarussell austoben. „Wir haben viele verrückte Dinge kommen lassen“, verrät Caspar Thier.

Für das richtige Strandfeeling sorgt der 15 mal 25 Meter große Pool, der ebenfalls als Dancefloor lockt. „Das ist unsere kleine Baustelle – wie jedes Jahr“, gibt Thier zu.

Wirklich bedenkliche Zwischenfälle musste das Helferteam nicht überstehen, kleinere Schreckmomente habe es aber schon gegeben. Beispiel: „Das DJ-Pult war einfach zu schwer, um es aufzubauen. Das mussten wir mit sechs Personen auf einem Quad mit einem Seilzug aufstellen“, erzählt Luisa Leipelt. „Aber auch das haben wir hingekriegt“, ist Thier von seinem Team begeistert. 

Rund 6 000 Besucher werden am zweitägigen Wochenende auf dem 8 200 Quadratmeter großen Festivalgelände erwartet. Karten im Vorverkauf sind unter anderem in den Streiflichter-Geschäftsstellen in Coesfeld (Kupferstraße 20) und in Dülmen (Königswall 6) erhältlich.

SL-Ausgabe vom 24.6.2015

​Von Ina Lembeck

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