Kooperationsprojekt mit Natur-Erlebnis-Schule Raesfeld

Teamfähigkeit stärken

Mit ihren GPS-Geräten kämpfen sich die Teilnehmer des erlebnispädagogischen Projektes am Donnerstag durch den Tiergarten. Gestern wurde bereits geübt.

Coesfeld. Gestern Nachmittag fiel der Startschuss zum dreitägigen erlebnispädagogischen Projekt im Jugendhaus Stellwerk. In Kooperation mit der Natur-Erlebnis-Schule (NES) Raesfeld ist also für die zehn beteiligten Kinder gleich für Spiel, Spaß und Spannung zu Beginn der Ferien gesorgt.

Als Motto haben sich die Organisatoren um Martin Holtmann (Jugendhaus Stellwerk) sowie das Trainergespann der RES das Dschungelcamp ausgesucht: „Wir haben uns aber in keinster Weise die gleichnamige RTL-Show als Vorbild genommen – lediglich die Idee. Die Kinder lernen Grenzerfahrungen kennen, aber ganz ohne Ekelfaktor“, erklärt Naturtrainer Manuel Nagel, der in Zusammenarbeit mit Wildnispädagoge Martin Bauer das Projekt leitet. Die NES ist seit 1997 professioneller Anbieter von natur- und erlebnispädagogischen Programmen in der schulischen und außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit.

Die 12-jährigen Nicolai van Ackeren aus Billerbeck und Mats Volmer aus Osterwick konnten sie bereits am ersten Tag überzeugen. „Wir machen das erste Mal bei einem Ferienprojekt mit und es macht großen Spaß“, sind sich die Jugendlichen einig, als sie mit großen Augen auf ihr GPS-Gerät schauen. Das Kennenlernen dieser Navigation war nämlich Bestandteil des ersten Tages, um es dann am Donnerstag beim „Geocaching“ (eine Art elektronische Schnitzeljagd) im Tiergarten der NES in Raesfeld praktisch anzuwenden. Was die Kinder zwischen zehn und 14 Jahren auf ihrem Weg dort erwartet, wollten die Organisatoren noch nicht verraten.

Soviel sei aber gesagt: Am heutigen Mittwoch setzen sich die Teilnehmer mit verschiedenen Problemlösungsaufgaben auseinander, die unter anderem ihre Teamfähigkeit und ihr Selbstvertrauen stärken sollen. Das übergeordnete Ziel sei es, die Kinder und Jugendlichen zum verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst, der Natur und anderen Menschen zu bewegen. Am Donnerstag gibt es dann als Abschluss für jeden Teilnehmer eine Urkunde.

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