Tadschikistan im Blick – Ausstellung „Wir gehören dazu!“ im Caritas-Haus eröffnet

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Anna Kablitz (young caritas-Gruppe), Vinzenz Mersmann (Fachbereichsleiter für Integration und Migration im Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld e.V. ) und Verwaltungsleiter Christian Dierkes freuen sich auf viele Ausstellungsbesucher.

Coesfeld. „Wir gehören dazu!“ – so heißt die neue Ausstellung, die seit  Dienstag im Haus des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld e.V. besichtigt werden kann. Kurz zuvor war die Wanderausstellung von Caritas international noch in Berlin zu sehen.

„Das Hilfswerk des deutschen Caritasverbandes hilft uns immer wieder, den Blick über den Tellerrand zu richten – in diesem Fall Richtung Tadschikistan“, so Christian Dierkes. Der Verwaltungsleiter des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld e.V. eröffnete im Beisein der Mitarbeiter die Ausstellung. Das Land erlebe, so Dierkes, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einen schweren Bürgerkrieg. Außerdem sei es eines der ärmsten Länder der Welt.

14 großformatige Bilder sowie ein sechsminütiger Film zeigen in eindrucksvoller Weise die Caritasarbeit für Menschen mit Behinderung in Tadschikistan. Dabei werden die Unterschiede in Deutschland und Tadschikistan deutlich sichtbar. „Mit einfachsten Mitteln wird dort gearbeitet“, so Vinzenz Mersmann.

Der Leiter des Fachbereichs für Integration und Migration zeigt dabei auf ein Bild, auf dem ein kleiner Junge mit Behinderung auf einem einfachen Holzstuhl bei sich zu Hause sitzt und mit seinen Füßen einen Ball anhebt. Seine Mutter schaut aufmerksam zu, wie ihr Sohn die Übung meistert, die ihm der Mann neben ihm aufgetragen hat. „Er ist kein Profi“, informiert Mersmann, der gemeinsam mit Anna Kablitz von der young caritas-Gruppe die Präsentation vorbereitet hat.

„In Tadschikistan arbeiten nicht nur Profis, sondern auch Menschen, die die Grundlagen vermittelt bekommen haben, Menschen mit Behinderungen zu helfen“, informiert Mersmann. Wichtig sei es, dass überhaupt etwas passiert. Denn in Tadschikistan werden Menschen mit Behinderungen bis heute stigmatisiert.

Die Ausstellung kann bis Montag, 28. Januar, besucht werden.

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