Sparkasse Westmünsterland lässt das Bündnis für Erziehung wachsen

Starthilfe von 10 000 Euro

Freuen sich über die finanzielle Initialzündung für das Bündnis für Erziehung (von links): Michael Lukas (Sparkasse Westmünsterland), Heinrich-Georg Krumme (Vorsitzender Sparkassenstiftung), Ulrike Wißmann (FBS), Konrad Püning (Stiftungskuratorium) und Dr. Thomas Robers (Beigeordneter Stadt).

Coesfeld. Mit 10 000 Euro lässt die Sparkassenstiftung für den Kreis Coesfeld das Netzwerk „Coesfelder Bündnis für Erziehung“ wachsen.

Das Projekt, in dem sich bis heute schon 28 Institutionen vernetzen – darunter 16 Kindertageseinrichtungen und acht Grund- und weiterführende Schulen – hat Vorzeigecharakter. „Es stärkt Eltern. Es hilft Pädagogen praxisnah und trägt zum Austausch der vielen Ansprechpartner im Feld der Förderung von Kindern und Jugendlichen bei“, sagt Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland sowie der Sparkassenstiftung.

Landrat Konrad Püning, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, begrüßt das Bündnis: „Erziehung ist eine der wichtigsten, aber auch eine der schwierigsten Aufgaben. In unserer Zeit haben sich die Anforderungen mit Medienvielfalt, Individualisierung und dem Aufweichen von Werten weiter nach oben geschraubt. Hier setzt das Bündnis aus der Mitte der Kreisstadt ein wichtiges Signal.“ Organisiert wird es durch die Familienbildungsstätte Coesfeld/Mehrgenerationenhaus in Abstimmung mit der Stadt Coesfeld; Eine Lenkungsgruppe mit Vertretern von Schulen, Kindergärten, FBS und Stadt steuert es.

„Gerade durch die Beteiligung der Kindertagesstätten, Familienzentren und Schulen können wir die Eltern direkt und niederschwellig erreichen“, erklärt Dr. Thomas Robers, Beigeordneter der Stadt Coesfeld, unter anderem für Familie, Bildung und Jugend zuständig. „Wir setzen mit Projekten wie dem Bündnis für Erziehung bewusst auf eine weitere Vernetzung der vorhandenen sozialen Strukturen. Das macht Coesfeld noch familienfreundlicher.“

Ulrike Wißmann, Leiterin der FBS, erklärt, warum ihr das Thema „Erziehen“ am herzen liegt: „Während es für nahezu jede Ausübung oder Tätigkeit Seminare und Trainings gibt, soll Erziehung jedem in die Wiege gelegt sein. Das kann niemand leisten.“ So werden im Herbst Pädagogen der Bündnispartner zu so genannten Elterntrainern ausgebildet. „KESS erziehen“ heißt das Programm. Anschließend vermitteln die qualifizierten Elterntrainer KESS an Eltern und Kollegen. „Das ist ein phantastisches Engagement“, meint Dr. Thomas Robers und weist darauf hin, dass in Zukunft weitere Aktivitäten des Bündnisses denkbar sind.

Der Beitrag als Bündnismitglied reduziert sich dank der Unterstützung der Sparkassen-Stiftung von 300 auf 100 Euro pro Jahr. Privatpersonen, die dem Bündnis beitreten, zahlen 10 Euro. Die Auftaktveranstaltung mit allen 28 Bündnispartnern findet am Dienstag, 13. September, in den Räumen der Sparkasse Münsterstraße statt. Erwartet wird auch der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues aus dem Bundesministerium für Familien, Senioren Frauen und Jugend.

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