Rohbauarbeiten beginnen im März

Spatenstich am Bahnhof: Das neue Tor zur Innenstadt Coesfelds

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Symbolisch griffen sie zum Spaten, um den Startschuss für das neue Bahnumfeld zu geben: (v.l.) Landtagsabgeordneter Wilhelm Korth, Henk Brockmeyer von der Bahn-Entwicklungsgesellschaft NRW, stellvertretender Bürgermeister Gerrit Tranel, NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach, Architektin Michelle Evers, Investoren Wolfgang Hoffschlag und Heinrich Temmink, Architekt Johannes Evers und Beigeordneter Thomas Backes.

Coesfeld. Das Bauschild steht noch, kommentierte einer der Gäste beim ersten Spatenstich zum neuen Empfangsgebäude am Coesfelder Bahnhof. Sturmtief Sabine hatte es verschont gelassen. Ein gutes Zeichen für das neue Tor zur Innenstadt. Und selbst die Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen ließ es sich nicht nehmen, bei diesem symbolischen Baustart für das Großprojekt dabeizusein.

Im Koffer hatte Scharrenbach die Urkunde „Bau.Land.Bahn – beispielhaft“ mitgebracht. Damit würdigte sie die Bahnhofsentwicklung in Coesfeld. Die Urkunde überreichte sie Gerrit Tranel. Der stellvertretende Bürgermeister hob in seiner Begrüßung hervor, dass jetzt jeder sehen könne, dass für Coesfeld kräftig angepackt werde.

„Wir schlagen ein neues Kapitel auf“, betont Tranel. In diesem Zusammenhang erinnerte an den ersten Eindruck, den der Bahnhof bis dato bot. Künftig würde er sich wünschen, dass es heißt: „Hier am Bahnhof Coesfeld kommen wir gerne an.“ Tranel ist sich sicher, dass diesesZiel mit den Projektpartnern, mit Unterstützung der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft und der Deutschen Bahn gelingt.

NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach überreichte dem stellvertretenden Bürgermeister Gerrit Tranel die Urkunde „Bau.Land.Bahn – beispielhaft“ im Beisein von Henk Brockmeyer (rechts) von der Bahn-Entwicklungsgesellschaft NRW.

Gleichzeitig erwähnte er in diesem Zusammenhang auch die UmweltPlanung sowie den Gestaltungsbeirat. „Ohne private Investoren geht es auch nicht“, so Henk Brockmeyer, Geschäftsführer der BahnflächenEntwicklungsgesellschaft NRW (BEG) mit Blick auf Wolfgang Hoffschlag und Heinrich Temmink, die Investoren des neuen Bahnhofsquartiers. Die Geschäftsführer der Firma H+T Konzeptbau aus Vreden realisieren die neue Immobilie gemeinsam mit dem Coesfelder Architekturbüro Evers Architekten.

„Mitte/Ende März dieses Jahres beginnen wir mit den Rohbauarbeiten“, informiert Wolfgang Hoffschlag auf Anfrage der Streiflichter. Die beiden Baukörper mit einer Nutzfläche von viereinhalb tausend Quadratmetern sollen voraussichtlich in 24 Monaten fertiggestellt sein. Es entstehen laut Informationen des Architekturbüros zwölf Nutzungseinheiten wie Fahrradparkhaus, Gastronomie, Praxen, Büros und Beratung. Darüber hinaus entstehen zwölf Wohnungen, die eine Größe von 60 bis 90 Quadratmeter haben werden. Erste Mietverträge seien bereits geschlossen. Die Deutsche Bahn wird auch im neuen Gebäude das Reisezentrum betreiben.

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