Nepos errichteten Infokasten mit eigenen Texten zum „Nepo-Wald“

Spaten statt Füller

Die Schülerinnen und Schüler der 6b präsentieren stolz ihre selbstgeschriebenen Sachtexte zum Thema Nepo-Wald. Im neu aufgestellten Infokasten hängen diese nun an der Osterwicker Straße aus.

Coesfeld. Die Nepomucenum-Schüler der Klasse 6b hantierten in der letzten Schulwoche vor den Ferien statt mit Füller und Schreibblock lieber mit Spaten und Pinsel. Im Rahmen einer Sachtextreihe des Deutschunterrichts schrieben die Nepos, betreut von Deutsch-Lehrer Phillip Mussinghoff, informierende Texte zum Thema „Nepo-Wald“.

Auf der Wiese an der Osterwicker Straße, die einmal der „Nepo-Wald“ sein wird, stellten die Schüler einen Schaukasten auf, bemalten diesen und füllten ihn mit ihren Texten, die über den „Nepo-Wald“ und die einzelnen Bäume informieren. „Es hat viel Spaß gemacht, selbstständig über dieses Thema zu schreiben. Umso schöner ist es, dass nun jeder die Texte lesen kann“, erzählt Schülerin Anika Wissing. Und Lara Wittler-Heuring ergänzt: „Wir hoffen, dass der Nepo-Wald dicht zusammenwächst und einmal ein richtiger Wald wird.“

Geleitet wurde das Projekt von Phillip Mussinghoff, der mit diesem Projekt zum Abschluss seines Referendariats sein zweites Staatsexamen bestanden hat. „Das Ziel war es, den Schülern praktisch das Thema Sachtexte in Verbindung mit dem Nepowald zu erläutern. Die Kinder haben Steckbriefe, Zeitungsartikel und auch Texte für eine Homepage geschrieben, die demnächst online gehen wird“, so Mussinghoff.

Der „Nepo-Wald“ ist eine Aktion, die vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde. Schüler und Lehrer können gemeinsam auf einem Grundstück an der Osterwicker Straße ein eigenes Biotop einrichten und Bäume pflanzen. „Im Moment sieht man noch nicht viel von den gepflanzten Bäumen, aber wir hoffen, dass der Wald irgendwann auch Schatten spendet“, lacht Lehrerin Dagmar Kowalski-Brummert. „Die Schüler haben Spaß daran, auch mal einen Spaten in die Hand zu nehmen – und das freut auch uns Lehrer“, erzählt Klassenlehrerin Ursula Holzgreve.

„Es ist schön, wenn man sieht, dass es weiter geht mit dem Nepo-Wald und das Projekt nicht in Vergessenheit gerät“, so Kowalski-Brummert.

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