Sparkasse ermöglicht bessere Hygiene: Neue Desinfektionsspender im Krankenhaus

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Freuen sich über die neuen Desinfektionsspender (von links): Michaela Kamphausen, Heinrich-Georg Krumme (Sparkasse), Dr. Friedrich Krings, Prof. Lutz von Müller (beide Christophorus-Kliniken), Hans-Josef Schaper (Sparkasse), Werner Jostmeier (Förderverein) und Norbert Winkelhues (Sparkasse).

Coesfeld. „Ein halbes Jahr wurde der Spender auf der Frühgeborenen-Intensivstation getestet. Dort hat er sich sehr bewährt“, freut sich Dr. Jan Deitmar, Geschäftsführer der Christophorus-Kliniken. Die Rede ist von einem Desinfektionsspender, der mit einer Lichtschranke – und somit ganz ohne Berührung – die passende Menge Handdesinfektionsmittel spendet.

Möglich gemacht hat die Anschaffung von diesem und mittlerweile zehn weiteren Spendern der Förderverein der Christophorus-Kliniken und der Hauptsponsor Sparkasse Westmünsterland. Insgesamt 10000 Euro wurden investiert, um den Hygienestandard im Coesfelder Krankenhaus zu erhöhen.

„Durch konsequente Händehygiene kann die Übertragung von Keimen von Mensch zu Mensch weitestgehend unterbunden werden“, weiß Prof. Lutz von Müller, Chefarzt Institut für Labormedizin, Mikrobiologie und Hygiene. „Durch die neuen Spender werden die Besucher und auch das Personal daran erinnert sich zwischendurch immer mal wieder die Hände zu desinfizieren.“

Die elf Spender stehen im Eingangsbereich und allen Risikobereichen, sowie der Intensivstation. Das Ziel: Die Sicherheit für die Patienten erhöhen und den Besuchern signalisieren, dass sie mit einfacher Händehygiene das Krankenhaus sicherer machen können.

Die Geräte sind auf Hüfthöhe angebracht und mit einer orangenen Wand hinterlegt – kaum zu übersehen also. „Da wir in Coesfeld auch eine große Kinderklink haben, ist die Gestaltung mit einem Smiley auf jedem Gerät auch für die Kinder ansprechend“, erklärt Dr. Deitmar. Um sich die Hände zu desinfizieren, müssen sie nur in die Mulde der Spender gehalten werden und automatisch wird die passende Menge Desinfektionsmittel gesprüht.

„Desinfektion bietet mehr Schutz als Händewaschen. Das ist die effektivste Form der Hygiene“, so Prof. von Müller. „Innerhalb von wenigen Sekunden gelingt es die Erreger und Keime von der Handoberfläche zu entfernen. Das geht schnell und ist praktikabel.“

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