Sieben Erzähler beim „Erzählsalon“ am Sonntag, 12. März

Denise Kordt und Noah Hesse (beide Mitte) von der Liebfrauenschule waren vor einigen Monaten mit Hannah Schwartenbeck (links) und Lea Wolbring (rechts) in Tansania, um beim Bau eines Klassenzimmers zu helfen (Streiflichter berichteten). Nun erzählen sie von ihren Erfahrungen.

Coesfeld. „Wem ich gern ein Denkmal setzen würde!“ – so lautet das Thema des nächsten Erzählsalons in der Familienbildungsstätte, Marienring 27, an diesem Sonntag, 12. März, um 16 Uhr. „Es geht um Menschen, die uns etwas Großes gegeben haben, vielleicht als Vorbild, als Retter, als Held“, erklärt Michel Hülskemper, der die Veranstaltung moderiert. „Aber nicht die üblichen prominenten Verdächtigen der Weltgeschichte sind gemeint, sondern Menschen aus dem persönlichen Umfeld.“

Oft seien es die bescheidenen und unbekannten Persönlichkeiten, die für den Einzelnen eine große Leuchtkraft haben würden.

Die beliebte Veranstaltungsreihe führt seit Jahren Menschen zusammen´– Erzähler und Zuhörer. Früher als Matinee, findet der „Salon“ nun zum zweiten Mal an einem Sonntagnachmittag statt. „Wir wollen ältere und jüngere Menschen ansprechen. Von den erzählten Geschichten können alle profitieren, denn Lebenserfahrungen machen reich“, sagt Ulrike Wißmann überzeugt. Für die Leiterin der Familienbildungsstätte ist der Erzählsalon typisch für das Mehrgenerationenhaus.

Alle Erzähler fühlen sich Coesfeld verbunden – durch Geburt, Schule, Arbeitsplatz oder aus anderem Grund. Sie alle haben ihren eigenen Stil. Wie schon bei den lezten Veranstaltungen kommen die Erzähler aus vielen verschiedenen Bereichen und berichten von ganz unterschiedlichen Dingen. Denise Kordt und Noah Hesse sind beispielsweise als Schüler der Liebfrauenschule mit Tansania in Verbindung gekommen und haben dort ganz besondere Erfahrungen für ihr ganzes Leben gemacht. Manfred Holters organisiert maßgeblich das Coesfelder Senioren-Netzwerk. Ulrike Krampe ist in der Katholischen Frauengemeinschaft in Lette aktiv. Dr. Friedrich Krings arbeitet als Chirurg in den Christophorus-Kliniken. Hellena Spillner war schon im Krabbelalter in der „Fabrik“ und schreibt heute Poetry-Slam. Andree Wittkowski spielt Volleyball in der Landesliga. Zwischendurch musiziert Ralf Blasi auf dem Cembalo.

Ulrike Wißmann hat noch einen Tipp: „Wer sich rechtzeitig vorher anmeldet, hat einen Sitzplatz sicher.“ Aber auch für spontane Gäste dürften genug Stühle bereitstehen. Die Veranstaltung wird von der Sparkasse Westmünsterland gefördert. Anmeldungen unter Telefon (02541) 94920 oder per E-Mail an fbs-coesfeld@bistum-muenster.de.

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