Sehnsuchtsorte: Kunstverein Münsterland zeigt Werke von Jochen Hein

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Sehnsuchtsorte: Kunstverein Münsterland zeigt Werke von Jochen Hein

Coesfeld. Die am Sonntag eröffnete Ausstellung des Künstlers Jochen Hein ist die erste nach den Umbauarbeiten in den Räumen des Kunstvereins. „Nach 20-jährigem Bestehen erstrahlt unser Domizil wieder in neuem Glanz“, sagt Leiterin Jutta Meyer zu Riemsloh.

Ein Resultat der Umbauarbeiten ist unter anderem die neue Beleuchtung, die technisch auf dem allerneuesten Stand ist. „Gerade bei Jochen Heins Bildern ist dies wichtig, damit man jeden einzelnen Pinselstrich erfassen kann“, erklärt Meyer zu Riemsloh. Jochen Heins Bilder in dieser Ausstellung kann man in drei Werkkomplexe einteilen: Porträts, Landschaften und das Meer.

Das besondere an den Bildern? Nicht nur, dass Jochen Hein beim Malen immer wieder neue Techniken entwickelt, die seine Bilder beinahe wie Fotos aussehen lassen. Noch faszinierender ist, dass man das Gefühl hat, den abgebildeten Ort zu kennen. „Dabei sind die Orte auf den Bildern fiktiv, man könnte sie als Sehnsuchtsorte bezeichnen“, erklärt Meyer zu Riemsloh.

Heins Bilder sind weder realistisch, fotorealistisch, noch naturalistisch. „Er möchte zeigen, dass wir eigentlich gar nicht erkennen, was wir sehen“, sagt Meyer zu Riemsloh. Man könne die Bilder als Bestandsaufnahme der Dinge, die ihm beschäftigen, sehen. „Durch seine Bilder teilt Jochen Hein sein Verständnis über die Komplexität der Natur dar“, sagt Meyer zu Riemsloh.

Bei der Vernissage am Sonntag war der Künstler persönlich anwesend. „Es ist schön, die Bilder so in einer neuen Zusammensetzung zu sehen“, findet er. Interessierte können Jochen Heins Werke bis zum 28. Oktober im Kunstverein am Jakobiwall 1 in Coesfeld dienstag bis freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr in Augenschein nehmen und auf sich wirken lassen.

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