Stammtisch „322-mal gucken, was passiert“ lädt zu erstem Coesfelder Schockturnier

Schocken ohne Strafrunde

Ein Teil der Turnierleitung des Schockturniers in Coesfeld: (von links) Hakan Özpoyraz, Tobias Wieschen, Mario Bulk und Hendrik Ostermann. [aK]Fotos: Kötters[eK]

Coesfeld. Nur ein Trinkspiel? Die 13 jungen Coesfelder halten nicht viel von dieser pauschalen Aussage.

Schocken heißt ihr Spiel. Und das ist für sie zwar durchaus Inbegriff so mancher heiteren Kneipenrunde. So richtig Spaß macht es ihnen aber immer dann, wenn richtig sportlicher Ehrgeiz dahinter steckt. Der Stammtisch, der sich beim Schocken „322-mal gucken, was passiert“ nennt, bringt diese sportliche Seite des Spiels jetzt nach Coesfeld. Am Samstag, 27. Juli, organisiert er das erste Coesfelder Schockturnier in der Arena Sportsbar in der Dülmener Straße.

Turnierpremiere am Samstag, 27. Juli

Einen Würfelbecher, drei Würfel und das sogenannte „Schockbesteck“, dicke Scheiben zur Markierung der Strafpunkte – mehr braucht es nicht zum Schockvergnügen. Denn das Spielen im Team funktioniert im Grunde wie das Spielen „jeder gegen jeden“ in der Kneipe. Die einzelnen Mitglieder werden Ende Juli in Coesfeld bunt gemischt und zu fünft an verschiedene Tische gesetzt. Dort gilt es dann, sich möglichst gut zu schlagen, um Punkte zu sammeln, die sich hinterher zu einer Teamleistung addieren.

Zwar darf sich jeder Spieler gerne Getränke bestellen – „einen ausgeben“ als Strafe für eine verlorene Runde, das gibt es beim Turnierschocken allerdings nicht. Dafür jede Menge Action: „Die Ergebnisse zeigen wir laufend auf einem Bildschirm, damit jeder sehen kann, wo er steht. Aber nur bis kurz vor Schluss, damit es spannend bleibt“, sagt Mitinitiator Tobias Wieschen. 12 Euro Startgebühr sind fällig – dafür kann sich jeder Teilnehmer an einem Buffet mit leckeren Snacks bedienen. Der Erlös kommt einem guten Zweck zugute.

Zu holen gibt es jeweils drei Pokale in der Einzel- sowie der Teamwertung, eine Trophäe für die meisten Schock-Outs (den besten Wurf) sowie einen Pokal für die beste Frau.

Tombola, Turnier, Pokale und Abschlussparty

Vor dem Turnier gibt es eine Tombola mit tollen Sachpreisen, nachher eine Party. Die eigentliche Spielrunde soll etwa von 13 bis 20 Uhr laufen. 30 Spiele wird jeder Einzelne dann in verschiedensten Konstellationen absolviert haben.

Haben die Organisatoren einen Tipp für die Teilnehmer? „Naja. 70 Prozent sind wohl Gück. Der Rest ist Ahnung“, sagt Hakan Özypoyraz. Steuern könne man mit der Anzahl der Würfe. Ob einer, zwei oder drei – das bestimmt immer der Spieler, der „vorlegt“, also als erstes würfelt.

Weitere Infos und Anmeldungen per E-Mail an tobias.wieschen@toennemann.com.

Streiflichter-Ausgabe vom 19.6.2013

Von Thilo Kötters

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