Sanierungsarbeiten an der Kreuzschule abgeschlossen

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Die Architekten Norbert Wortmann und Johannes Evers, die stellvertretende Schulleiterin Pia Koch sowie Bauleiterin Karin Feldmann freuen sich über die gelungene Zusammenarbeit.

Coesfeld. Neue Fassade, neue Räume, neue Technik – der Umbau der Kreuzschule ist nach knapp zwei Jahren abgeschlossen. Rund vier Millionen Euro hat die Modernisierungsmaßnahme gekostet und ist damit in etwa im anfänglich veranschlagten Kostenrahmen geblieben.

Im ersten Bauabschnitt von Herbst 2017 bis Herbst 2018 wurden unter anderem neue Fenster eingebaut sowie ein Verbindungsflur vor die oberen Etagen des Hauptgebäudes gesetzt. Dieser spendet dem Pausenhof Schatten und sorgt außerdem dafür, dass das Gebäude den heutigen Brandschutzbestimmungen gerecht wird. Ein neuer Aufzug sorgt für Barrierefreiheit. 

Als nächstes war der Mittelbau von Weihnachten 2018 bis Ostern 2019 an der Reihe. Neben größeren sanitären Anlagen sind dort ein neuer Arbeitsraum, ein Besprechungszimmer und ein Lehrerzimmer als Anbau entstanden. Im dritten Bauabschnitt wurden vier neue Klassenräume mit zwei Differenzierungsräumen gebaut, die die Schüler nach den Osterferien „beziehen“ konnten. 

Bis zu neun Klassen waren während der Baumaßnahmen in Container ausgelagert. Zuletzt wurden das Dach und die Fassade erneuert. „Die Herausforderung dabei war, dass die Grundsubstanz ziemlich marode war“, sagt der zuständige Architekt Johannes Evers. „Wir haben uns außerdem darum bemüht, dass sich die Erweiterungsbauten harmonisch in das alte Gebäudeensemble einfügen.“ Für die Schule aus den 60er-Jahren war dies die erste Grundsanierung. 

„Den ursprünglichen Zeitplan von einem Jahr haben wir nicht einhalten können“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Pia Koch. Das sei vor allem dem Bauen während des laufenden Betriebs geschuldet. „Es gab zwar eine Menge Schmutz und Lärm, aber wir waren uns den Einschränkungen von Anfang an bewusst und sind jetzt froh, so eine schöne Schule zu haben. Es hat sich mehr als gelohnt.“ Auch Karin Feldmann, die die Arbeiten im Auftrag der Stadt koordiniert hat und für die Renovierung des Innenbereichs zuständig war, ist mit dem Endergebnis zufrieden. Genauso wie Schulleiterin Koch, lobt sie besonders die gute Zusammenarbeit und Absprache zwischen allen Beteiligten. 

IT-Experte Linus Stehr hingegen freut sich am meisten über die moderne Technik. Die 71 neuen iPads sowie 18 Apple-TVs sind gut in Gebrauch: „Wir haben eine Lehrerfortbildung gemacht und seitdem nutzen die Kollegen die neuen Geräte täglich im Unterricht. Die Zeit der Kreidetafeln ist bei uns endgültig vorbei“, freut sich Pia Koch. „Die Netzwerkbelastung einer Schule ist vergleichsweise hoch, da sie sehr punktuell ist“, erklärt Stehr. Deshalb wurden vier Glasfaserleitungen verlegt, die für flächendeckendes WLAN in allen Klassen- und Arbeitsräumen sorgen.

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