Safari mal anders - Kinder machen Abenteuerreise durch Coesfeld

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Safaricamp

Was ist das? Was kann man damit machen? Ist das gefährlich? Diese Fragen stellten sich gestern elf Kinder auf dem Marktplatz in Coesfeld. Im Rahmen des Ferienprojektes Safaricamp hatten sie innerhalb ihrer Gruppe die Aufgabe auf dem Marktplatz Besonderheiten zu entdecken und diese den anderen Kindern vorzustellen.

Beim Ferienangebot der Stadt Coesfeld mit dem Thema „Safari“ machen Kinder von 7 bis 12 Jahren eine Abenteuerreise durch Coesfeld. Vom vergangenen Montag, 14. August, bis Freitag, 18. August, erleben 40 Kinder in vier Gruppen in der Zeit von 8 bis 15 Uhr Coesfeld ganz neu.

„Es sind vier Kultur- und Theaterpädagogen mit im Team, die die Gruppen leiten“ erzählt Sabine Wessels, Organisatorin des Ferienangebotes und Mitarbeiterin des Fachbereichs Jugend, Familie, Bildung und Freizeit der Stadt Coesfeld. „Ziel ist es, den Kindern einen neuen Blickwinkel auf die Welt unter dem künstlerischen Aspekt zu ermöglichen“, so Wessels. Im künstlerischen Bereich könne man viel machen, wenn man mit den Kosequenzen rechne. „Die Kinder sollen Grenzen austesten, den Blick öffnen, offen und kreativ bleiben und daraus schöpfen“, erklärt Wessels.

Montag standen Aufmerksamkeitsübungen auf dem Programm: „Hören und Fühlen waren im Vordergrund“, erklärt Thomas Reul, Student der medialen Kunst in Köln und Betreuer einer Gruppe. „Ein paar Kinder haben sich die Augen verbunden und wurden von einem anderen Kind über den Schulhof geführt.“ Arne ist beeindruckt von dem Experiment: „Es war komisch nichts zu sehen. Das habe ich vorher noch nie gemacht. Es hat großen Spaß gemacht, aber ein bisschen Angst hatte ich auch.“

Am Freitag, 18. August, findet das Abschlussfest am Schulzentrum an der Holtwicker Straße ab 15 Uhr statt. „Die Kinder können selbst entscheiden, welche und wie sie ihre Erlebnisse auf dem Abschlussfest präsentieren“, so Wessels.

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