Am Montag, 4. Juni, mit „Wir alle für immer zusammen“ von Guus Kuijer

Riesige Theateraufführung

Rosemarie Niemeier, die neue Vorsitzende des Presbyteriums und Pfarrer Lothar Sander laden zur Theateraufführung „Wir alle für immer zusammen“ ein, die am 4. Juni ab 19 Uhr in der Evangelischen Kirche am Markt stattfindet.

Coesfeld. Eine riesige Theateraufführung mitten in der Kirche auf einer extra aufgebauten acht mal neun Meter großen Bühne: „Dafür stellen wir die Hälfte der Kirchenbänke zur Seite“, so Pfarrer Lothar Sander.

Die Städtischen Bühnen Münster in der Evangelischen Kirche am Markt am Montag, 4. Juni, ab 19 Uhr – mit einem ausgezeichneten Programm, und das für nur 5 Euro.

„Wir alle für immer zusammen“ vom Niederländer Guus Kuijer, der dafür 2002 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. „Wir erwarten 200 Zuschauer. Mit drei Headsets werden wir die Leute versorgen, so dass wir sie sehr gut verstehen können. Wir möchten wegen der Thematik Jugendliche und Eltern erreichen. Es sind drei Profischauspieler, die in 15 verschiedene Rollen schlüpfen“, erklärt Pfarrer Lothar Sander, der in einer Ankündigung unter anderem knackig formuliert: „Theater: tolles Licht; irres Bühnenbild; großartige Schauspieler. Und eine aufregende Geschichte: todtraurig; zum Brüllen komisch; zum Heulen anrührend; provozierend: ‚Hallo! Das geht ja gar nicht!’; aufwiegelnd: ‚Ich schaff das auch!’; voll aus dem Leben: ‚Genauso isses!’; und voll krass: ‚Hä, hab ich überhaupt nicht kapiert!’ - Theater eben ... Polleke ist kein Kind mehr. Polleke ist noch nicht erwachsen. Wer ist Polleke? Mama erzieht allein. Der Lehrer verliebt in Mama!!! Der Papa ein Tagträumer. Mimun Marokkaner und verliebt in Polleke. Opa und Oma halten zu Polleke.

Caro ist Pollekes beste Freundin und manchmal eine richtige Zicke! Polleke: ‚Ich bin es so leid! Nie kann ich einfach tun, was ich will. Zu Hause passiert eine Katastrophe nach der anderen!’ So ein Theater! Wie im richtigen Leben: Wer bin ich und warum so? Warum sind Beziehungen so kompliziert? Warum ist es so leicht, Eltern zu werden, aber so schwer, Eltern zu sein? Warum machen mir das Fremde und das allzu Vertraute Angst? Wo findet man in dieser Welt einen festen Halt? Warum ist es so schwer zu vertrauen: sich selbst, den anderen und Gott? ... Ein Theaterstück, das die Sicht auf die Erwachsenen und die Sicht auf die Jugendlichen verändern und deutlich werden lassen will, was einem wirklich wichtig ist. Darum das Theater in unserer schönen Kirche: Gott und seine Welt gehören zusammen.“

Karten gibt’s es im Gemeindebüro, Rosenstraße 18, Telefon (02541) 4777, oder bei der Buchhandlung Heuermann, Telefon (02541) 2378.

Streiflichter-Ausgabe vom 16.5.2012

Von Reinhold Kübber

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