Schwarzer Humor am 28. Februar 2015 in der Fabrik

Der Tod präsentiert: „Mein Leben als Tod“

Mit seinem Imageberater hat der Tod diese Geste, in Anlehnung an Mister Burns von den Simpsons und dem Mafia-Boss „Der Pate“, als boshaftes Symbol gewählt.

Coesfeld. Der Volksmund sagt: Die Besten sterben immer zu früh. „Fühlt man sich da nicht vernachlässigt? Gekränkt, wenn man noch am Leben ist?“, fragt der Sensenmann unschuldig seine Zuschauer.

Der mehrfach ausgezeichnete und aktuell für den Prix Pantheon 2014 nominierte Berliner Comedian gewann unter anderem den Jurypreis 2013 „Das große Kleinkunstfestival der Wühlmäuse“ und den „Kupferpfenning-Wettstreit 2013“. Über seine Person ist weiter nichts bekannt, streng nach dem Motto: „Wer Name und Gesicht verbirgt, auch Eitelkeit zu Grabe trägt.“

Er spricht in schwarzer Kutte und ähnlich farbigem Humor zu seinem Publikum, erzählt über liegen gebliebene Arbeit wie die Rentnerschwemme, liest aus seinem dunklen Tagebuch vor und singt schaurig schön von seinem Nebenjob als Animateur auf Mallorca.

Sterben hatte bisher einen recht negativen Ruf. Doch damit ist jetzt Schluss. Denn nun startet der Tod persönlich eine beispiellose Image-Kampagne quer durch die Republik. Mit Konfetti, Blockflöte und Sense-to-go! Denn Tod kann auch Erlösung sein, Radieschen sehen von unten ziemlich harmlos aus und selbst das Jenseits erscheint durch Himmel, Hölle und anderen Sehenswürdigkeiten eine Reise wert. In einem Interview sagt er: „Jeder weiß, dass der Tod einen ziemlich schlechten Ruf hat. Keiner freut sich, wenn er kommt. Alle schieben ihn hinaus. Manchmal wird er ignoriert. Das kennt man aus dem Bekanntenkreis. Da habe ich gesagt: Jetzt ist Sense, ich komm vorbei und erzähle, wie es wirklich ist.“

Am 28. Februar 2015 um 20 Uhr ist der Tod zu Gast in der Fabrik Coesfeld.

Tickets für 19,90 Euro (freie Platzwahl) gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen der Streiflichter in Coesfeld (Kupferstraße 20) und Dülmen (Königswall 6).

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