Große Vision wird wahr

Neue Geschäftsführung des Bunten Kreises setzt Akzente

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Ludger Jutkeit, der erste Vorsitzende des Bunten Kreises Münsterland e.V., stellte die neuen Geschäftsführerinnen vor: Gisela Schumacher (links) und Heidi Mensing (rechts).

Coesfeld. Der Bunte Kreis Münsterland e.V. setzt bei seiner Geschäftsführung jetzt auch auf eine Doppelspitze. Am 27. Juni dieses Jahres wurden Heidi Mensing und Gisela Schumacher als Geschäftsführerinnen vom Vorstand des Vereins offiziell bestellt.

Bereits vor eineinhalb Jahren haben die Diplom-Psychologin und die gelernte Bankkauffrau die Geschäftsführung von Elisabeth Böker interimsmäßig übernommen, die aus Krankheitsgründen ausschied und bis dato sowohl die fachliche als auch verwaltungsmäßige Seite bediente. Die jetzige Entscheidung des Vorstandes des Bunten Kreis ist keine Notlösung, wie Ludger Jutkeit, der erste Vorsitzende, mit Blick auf die qualifizierten Kräfte zum Ausdruck brachte. „Wir hielten es für sinnvoll, die beiden weiterhin mit der Aufgabe zu betrauen. Wir sind zufrieden“, betont Jutkeit.

Die beiden 54-jährigen Frauen teilen sich den Bereich der Geschäftsführung. Dies ist unter anderem den stetig wachsenden Aufgaben geschuldet. „Seit 2013 bieten wir auch psychologische Beratung für schwer und chronisch kranke Kinder an“, so Mensing.

30 Mitarbeiter beschäftigt zurzeit der Verein. Gisela Schumacher kümmert sich um nicht nur um das Personal, sondern auch unter anderem um den kaufmännischen Bereich. Für die fachliche Seite ist Heidi Mensing verantwortlich.

Nahezu frisch im Amt freuen sich die Geschäftsführerinnen, dass der Bunte Kreis eine Station für Nachsorge für chronisch kranke Kinder im Universitätsklinikum Münster einrichten kann. „Eine große Vision, die wir umsetzen können“, sagt Schumacher. Möglich macht es eine Förderung durch die Skala-Stiftung in sechsstelliger Höhe über einen Zeitraum von drei Jahren „Wir fühlen uns für das Münsterland zuständig“, so Mensing. Nahezu gleichzeitig sind die neuen Geschäftsführerinnen vor zwölf Jahren beim Bunten Kreis angefangen. Schumacher kam aus persönlichen Gründen dorthin. Mensing befasste sich bereits während ihres Studiums mit Themen, die sich um chronische Erkrankungen rankten.

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